Montag, 04. April 2016, 18:08 Uhr

Fall Kesha: So reagiert Dr. Luke jetzt

Dr. Luke hat Keshas jüngste Behauptungen als PR-Aktion abgetan. Die Sängerin hatte in einem Instagram-Post behauptet, dass sie tatsächlich wieder Musik bei Sony veröffentlichen könnte – doch dafür müsste sie einen hohen Preis zahlen und zwar die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihren ehemaligen Produzenten fallen lassen und sich entschuldigen.

Fall Kesha: So reagiert Dr. Luke jetzt

Die beiden liefern sich seit längerer Zeit einen erbitterten Streit vor Gericht: Im Februar entschied ein Richter, dass die ‘Tik Tok’-Interpretin nicht vorzeitig aus ihrem Plattenvertrag mit Produzent Dr. Luke entlassen werden könne, obwohl sie behauptet, dass er sie sexuell missbraucht habe. Ein Sprecher des Hit-Produzenten, dessen richtiger Name Lukasz Gottwald lautet, erklärte in einem Statement laut des ‘Rolling Stone’: “Das Gericht hat wiederholt erklärt, dass Kesha bereits frei ist und ohne Dr. Luke Musik aufnehmen kann und dass sie keine Fakten vorlegen konnte, die ihre Vorwürfe unterstützen. Das liegt daran, dass jegliche Beweise, inklusive Keshas Aussage unter Eid, beweisen, dass ihre Vorwürfe falsch sind. Die einzige Freiheit, die Kesha nicht hat, ist, weiter mithilfe von PR-Aktionen und ungeheuerlichen Verleumdungen über Dr. Luke zu lügen.”

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Weiter heißt es: “Die Tatsache, dass sie aus eigenem freien Willen zur Arbeit ging und weiter Verträge mit Dr. Luke geschlossen hat, noch Jahre nachdem der “Vorfall” sich ereignete, wird dabei ignoriert. Ihr Ziel ist es, sich persönlich zu bereichern durch Vertragsbrüche, die ihr Erfolg und mehrere Millionen eingebracht haben, damit sie weitere lukrative Verträge schließen kann. Wir freuen uns auf den Tag vor Gericht, an dem wir Kesha für ihre Lügen zur Rechenschaft ziehen.”

Foto: WENN.com