Montag, 04. April 2016, 21:02 Uhr

Scarlett Johansson: Grafikdesigner baut sie als Roboter nach

Ist das nun erschreckend oder einfach genial? Grafikdesigner Ricky Ma (42) aus Hongkong hat sich einen lang gehegten Kindheitstraum erfüllt und einen humanoiden weiblichen Roboter gebaut.

Scarlett Johansson: Grafikdesigner baut sie als Roboter nach

Auffällig dabei: Der Prototyp ‚Mark 1’ kann doch einige Ähnlichkeit mit ‚Avengers’-Star Scarlett Johansson (31) aufweisen. Wie unter anderem der britische ‚Daily Mirror’ berichtet, bestätigte Ricky Ma auch, dass das Aussehen des Roboters von einem Hollywoodstar inspiriert sei. Über deren Identität soll er sich jedoch ausschweigen. Der 42-jährige (nach eigenen Angaben) Roboter- und Animations-Besessene habe eineinhalb Jahre für die Fertigstellung des humanoiden Werks benötigt. Zudem war die Produktion auch nicht ganz billig. Insgesamt 50.000 Dollar (umgerechnet etwa 44.000 Euro) soll er dabei investiert haben. Das Skelett der Dame stammt dabei aus einem 3D-Drucker, wie das Blatt berichtet.

Und der weibliche Scarlett-Johansson-Roboter kann wesentlich mehr, als nur die Arme und Beine zu bewegen. Er hat nämlich auch teilweise gewöhnungsbedürftige Gesichtszüge parat. Außerdem kann die Roboter-Dame auch auf ein paar programmierte verbale Befehle antworten. Laut Ricky Ma wäre der Produktionsprozess jedoch nicht einfach gewesen. Viele Leute hätten ihn dabei sogar für „dumm“ abgestempelt und erklärt: „Weißt du überhaupt, wie man so etwas macht? Es ist wirklich schwer.“ Aber der Grafikdesigner wäre hartnäckig geblieben: „Mir wurde klar, dass ich das [einfach] tun musste, wenn die Zeit

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Scarlett Johansson: Grafikdesigner baut sie als Roboter nach

dafür richtig ist. Ich musste meinen Traum verwirklichen. Wenn ich das tue, werde ich nichts im Leben bedauern“, so der 42-Jährige. Ricky Ma sei außerdem überzeugt davon, dass die Bedeutung von Robotern noch steigen wird. Daher hoffe er jetzt, dass ein Investor seinen Prototyp kaufe und ihm so die Möglichkeit gebe, weitere dieser Werke zu produzieren. Zudem möchte er offenbar auch ein Buch über seine Erfahrungen schreiben, um andere Gleichgesinnte damit zu motivieren. Alles äußerst lobenswert aber ein seltsamer Nachgeschmack bleibt bei dieser Erfindung dann irgendwie doch…(CS)

Fotos: Youtube, WENN.com