Dienstag, 05. April 2016, 20:06 Uhr

Nick Carter äußert sich zu der Prügelei

Backstreet Boy Nick Carter (36) hatte bis vor Kurzem die Klage eines Türstehers der ‚Hog’s Breath Saloon’-Bar in Key West (Florida) am Hals. Der Mann mit dem Namen Skylar Carden beschuldigte ihn dabei, ihn Anfang Januar „geschlagen und gewürgt“ zu haben.

Nick Carter äußert sich zu der Prügelei

Vor ein paar Tagen dann die für ihn erleichternde Nachricht: Der Fall wird gegen die Absolvierung von 25 Sozialstunden nach sechs Monaten Bewährungszeit eingestellt. Außerdem muss Nick Carter die Gerichtsgebühren in Höhe von 298 Dollar (umgerechnet etwa 262 Euro) übernehmen. Das Opfer soll mit diesem „Deal“ einverstanden gewesen sein. Das berichtet unter anderem das amerikanische ‚People’-Magazin. Nun hat sich der Sänger erstmals in der US-Sendung ‚Access Hollywood’ zu dem Fall geäußert. Da erklärte er, dass die Inhaftierung für ihn ein Weckruf gewesen sei. Er rechtfertigte sich aber zugleich mit: „Wir sind alle nur Menschen, wir handeln manchmal so.“ Trotzdem wäre es für den werdenden Vater immer wichtig, „aus meinen Fehlern zu lernen und aus Sachen zu lernen, die auch nicht unbedingt Fehler sein müssen […].“

Der 36-Jährige hatte sich im Januar bei seinen Fans keine Freunde gemacht. Auf die Polizeibefragung nach dem angeblichen Streit mit dem Türsteher erklärte dieser nämlich arrogant und unter Alkoholeinfluss: „Sir, mein Name ist Nick Carter von den Backstreet Boys, ich bin ein verdammter Sänger. Alles, was ich möchte, ist eine Sekunde und eine Chance, die Situation zu bereinigen und mit dem Eigentümer oder Manager dieser Bar zu sprechen und ihm zu sagen, dass ich diesen ganzen Scheiß nicht möchte.“ Diese Aussage war auch auf einem von ‚TMZ’ veröffentlichten Clip zu hören. Bekanntlich waren die Beamten jedoch nicht von der Anwesenheit eines „leibhaftigen Backstreet Boy“ beeindruckt und es wurde trotzdem Klage erhoben. Im Interview mit ‚Access Hollywood’ zeigte sich der Sänger erst einmal etwas geläutert. Probleme unter Alkoholeinfluss sind für den 36-Jährigen jedoch nichts Neues. Schon 2005 wurde er wegen einer Trunkenheitsfahrt verhaftet, wobei er danach drei Monate in einer Entziehungskur verbrachte.

Nick Carter sprach am Ende des Interviews aber auch die Hoffnung aus, dass ihn die Vaterschaft „in eine noch bessere Person und einen noch besseren Menschen verwandeln [wird], als ich es bin.“ (CS)

Foto: WENN.com