Mittwoch, 06. April 2016, 13:47 Uhr

Paul Walker: Porsche war nicht Schuld am Tod

Der ‘Fast & Furious’-Star Paul Walker sein Freund Roger Rodas starben nicht aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen an ihrem Wagen, wie ein US-Bezirksgericht nun entschied.

Paul Walker: Porsche war nicht Schuld am Tod

Der beliebte Schauspieler und sein Freund Roger Rodas wurden im November 2013 bei einem Unfall mit ihrem Porsche Carrera GT getötet, als dieser zerschmetterte und in Flammen aufging. Ein Gericht hat nun die Klage von Rodas Witwe Kristine Rodas abgewiesen, in der sie entschiedene Sicherheitsmängel am Auto beklagte, die zum Tod ihres Mannes geführt hätten.

US-Bezirksrichter Philip S. Gutierrez entschied am Montag, dass es vor dem Unfall weder Hinweise auf Fehler an der Aufhängung des Porsche gegeben habe, noch dass es dem Wagen an einer “ordnungsgemäß funktionierenden Sicherheitskabine” und “Brennstoffzelle” gemangelt habe. Er lehnte darüber hinaus die Anklage der Witwe ab, dass das Unternehmen es versäumt habe, die Fahrer über den “unzulänglichen Seitenaufprallschutz” zu informieren.

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Der Richter entschied, dass Rodas tödliche Verletzungen entstanden, als er und sein Beifahrer während des Unfalls zusammenprallten. Diese Verletzungen hätte auch eine Sicherheitskabine nicht verhindern können. Er merkt an, dass die Kraft des Aufpralls von der Vorderseite des Fahrzeugs gekommen sei. Gutierrez erklärte weiter, es gäbe keine “eindeutigen Hinweise”, die belegen könnten, dass Rodas durch das vom Renntreibstoff hervorgerufene Feuer gestorben sei.

Kristine Rodas kündigte an, in Revision zu gehen. Indessen läuft eine weitere Klage, die von Paul Walkers 17-jähriger Tochter Meadow eingereicht wurde. Jeff Milan, der Anwalt des Teenagers, erklärte: “Meadow wird nicht aufhören dafür zu kämpfen, dass Porsche für den Verkauf des defekten Wagens zur Verantwortung gezogen wird.”

Ein Los Angeles Kreisrichter hatte zuvor auf Basis der Ermittlungen der kalifornischen Autobahnpolizei entschieden, dass die zu hohe Geschwindigkeit Hauptursache des Unfalls war. Der Porsche war mit über 150 km/h bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h unterwegs gewesen.

Foto: WENN.com