Donnerstag, 07. April 2016, 11:06 Uhr

Kesha ist wieder vor Gericht gescheitert

Kesha ist mit ihrer Berufung vor Gericht gescheitert. Die Sängerin wollte weiter dagegen ankämpfen, bei ihrem vermeintlichen Peiniger Dr. Luke unter Vertrag zu stehen und forderte eine sofortige Aufhebung und bezeichnete die Tat laut ‘TMZ’ als Hass-Verbrechen.

Kesha ist wieder vor Gericht gescheitert

Die Richterin Shirley Kornreich allerdings sag das anders: “Obwohl die angeblichen Taten gegen Kesha gerichtet waren, die eine Frau ist, belegen ihre Vorwürfe nicht, dass Luke feindselig gegenüber Frauen handelt oder seine Motivation geschlechtsspezifisch war, als er sich angeblich gewaltsam gegenüber Kesha verhielt. Vergewaltigungen sind nicht immer gender-motivierte Hass-Verbrechen.”

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Die Sängerin hatte zuletzt in einem Instagram-Post behauptet, dass sie tatsächlich wieder Musik bei Sony veröffentlichen könnte – doch dafür müsste sie einen hohen Preis zahlen und zwar die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihren ehemaligen Produzenten fallen lassen und sich entschuldigen. Die beiden liefern sich seit längerer Zeit einen erbitterten Streit vor Gericht: Im Februar entschied ein Richter, dass die ‘Tik Tok’-Interpretin nicht vorzeitig aus ihrem Plattenvertrag mit Produzent Dr. Luke entlassen werden könne, obwohl sie behauptet, dass er sie sexuell missbraucht habe. Ein Sprecher des Produzenten tat dies als PR-Aktion ab.

Foto: WENN.com