Freitag, 08. April 2016, 11:59 Uhr

Scarlett Johansson schaltet sich in die Honorar-Diskussion ein

Scarlett Johansson findet die Diskussionen über ungleiche Bezahlung in Hollywood unangenehm. Kolleginnen wie Jennifer Lawrence hatten sich öffentlich darüber echauffiert, wesentlich weniger Geld zu bekommen als ihre männlichen Kollegen.

Scarlett Johansson schaltet sich in die Honorar-Diskussion ein

Dies führte zu einem Aufschrei in der Traumfabrik und zahlreiche weibliche Stars stimmten in die Debatte ein. Johansson hat bislang geschwiegen, eröffnete nun aber einen differenzierten Blick auf die Diskussion, indem sie erklärte: “Ich finde es unangenehm, eine Diskussion über meine ungerechte Bezahlung zu führen, wenn ich nicht die gesamtgesellschaftliche Entwicklung einbeziehe. Ich habe viel Glück gehabt. Ich kann gut von meinem Job leben, bin stolz, eine Schauspielerin zu sein und verdiene so viel wie viele meiner männlichen Kollegen. Ich denke, jede Frau ist unterbezahlt, aber solange ich es nicht als größeres Problem erkenne finde ich es selbstgerecht, es nur auf mich zu beziehen.”

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Stattdessen müsse man für Feminismus in allen Berufen auf der Welt eintreten, um eine größere Debatte loszutreten, mit der man wirklich etwas bewegen könne, so die Blondine gegenüber dem amerikanischen ‘Cosmopolitan’-Magazin. Sehr besorgt sei die Darstellerin auch bezüglich der aktuellen politischen Entwicklung in Amerika, da wichtige gesundheitliche Dienste und Organisationen Budgetstreichungen erhalten, die Johansson für unverantwortlich hält.

Foto: WENN.com