Sonntag, 10. April 2016, 20:33 Uhr

Fleur East: Interview mit Englands heißestem Geheimtipp

Was für eine Optik! Und was für eine noch krassere Stimme! Überall wo Fleur East (28) auftaucht hinterlässt sie einen bleibenden Eindruck. So auch in der UK-Version von „The X-Factor“. Zum Sieg hat es zwar nicht gereicht, aber zu einem zweiten Platz.

Fleur East: Interview mit Englands heißestem Geheimtipp

Ben Haenow, hier zu Lande denkbar unbekannt, hat zwar den Titel – das war es aber auch wieder. Fleur hat aber echtes Star-Potenzial und mit „Sax“ einen Track am Start, der ein dicker Vor-Sommerhit werden könnte. klatsch-tratsch.de Reporter Dennis hat sich mit der hübschen Britin über fettiges Essen, die Vorzüge von Blondinen und harte Zeiten unterhalten.

Verrate mir mal deinen Lieblingsmoment hier in Deutschland?
Da gibt es einige. Sehr toll fand ich es, als ich in Berlin eine Curry-Wurst gegessen habe. Die war unglaublich gut. Oder in München war ich mal und habe eine Brezel gegessen.

Klingt als ob du da immer so ein bisschen mit deiner Diät geschummelt hast …
(lacht) Die ganze Reise war ein einziger Cheat-Trip so rein ernährungstechnisch. Ich hatte vorhin auch ein Schnitzel zum Lunch. Wie lecker sind die denn bitte? Da stehe ich total drauf. (lacht)

Deine aktuelle Single heißt „Sax“. Da muss ich doch ganz kurz mal abchecken, ob du überhaupt Saxophon spielen kannst.
Nein, ich habe es aber mal ausprobiert und leider voll abgelost. (lacht) Es ist echt schwer, sieht aber echt richtig cool aus, wenn jemand tatsächlich spielen kann. Damit kann man gut posen.

Lass uns über dein Album „Love, Sax and Flashbacks“ reden …
Ja, es strotzt echt vor Energie und Positivem. Alles, was ich auf dem Album geschrieben habe, ist sehr positiv, auch wenn es von schweren Themen wie gebrochenen Herzen oder dem Ende einer Beziehung handelt. Ich versuche es von einem positiven Standpunkt zu sehen. Ich würde sagen, dass das Album das perfekte Partyalbum ist. Jeder Song darauf ist uptempo und tanzbar. Man kann es also auf einer Party quasi durchlaufen lassen.

Du hast in einem Interview mal verraten, dass du gerne mit Craig David zusammenarbeiten würdest. Gibt es da schon konkrete Pläne?
Nein, bisher noch nicht. Wir haben bei den diesjährigen Brit Awards einen Preis zusammen vergeben. Das war es aber auch. Es wäre aber großartig, wenn sich da was ergeben würde, denn ich höre seine Musik echt seit dem Moment, als er damals durchgestartet ist. Er hat es echt voll drauf und ist super talentiert. Seine Musik hat mich echt geprägt.

Fleur East: Interview mit Englands heißestem Geheimtipp

Sein erstes Album ist auch schon wieder 16 Jahre her. War er damals auch einer deiner Teeny-Schwarms?
(Lacht) Vermutlich schon. Stimme, Optik. Das Gesamtpaket stimmt schon mal.

Welchen Promi fandest du am inspirierensten, der dir über den Weg gelaufen ist?
Definitiv mein Simon Cowell. Er ist wirklich ein krasser Typ. Durch meine Zeit bei „The X-Factor“ konnte ich ihn etwas besser kennenlernen und er hat es echt drauf. Ich habe viel von seinem Werdegang erfahren und der Junge arbeitet echt so hart. Er ist der Chef von so vielen Dingen, aber er ist trotzdem noch am Boden geblieben. Er hat mir so viel gegeben und es ist großartig ihn als Mentor zu haben und mit ihm zu arbeiten.

Stichwort Mentor: Was war der beste Rat, den du von ihm bekommen hast?
Er meinte zu mir: „Stell sicher, dass deine Stimme immer gehört wird und du keine Puppe der Industrie wirst.“ Deshalb sage ich auch immer alles, was ich zu sagen habe und bin deshalb auch dahin in allen Dingen, die meine Karriere betreffen, involviert zu sein.

Du hast dir vor wenigen Wochen deine Mähe rot gefärbt. Nach 1-2 Wochen warst du aber wieder blond. Was war denn da los?
Ja, ich bin zurückgekehrt, weil Blondinen einfach mehr Spaß haben. (lacht) Ich wollte einfach mal etwas Verrücktes ausprobieren. Das war echt mal was Anderes und das fand ich toll. Nach einer Woche hat es mir aber auch wieder gereicht und jetzt bin ich wieder blond.

Du beschreibst dich selbst als „Fitness-Junkie“ und warst früher sogar ein Fitness-Model. Wie oft trainierst du so?
Das kommt immer ganz drauf an. Wenn ich Zuhause bin, dann gehe ich 3-4 Mal die Woche. Jetzt, wo ich auf Tour bin, gestaltet sich das immer ein bisschen schwieriger. Ich versuche wenn möglich in meinem Hotelzimmer mein Workout zu machen. Das mache ich dann mit meinem Handy oder Videos, die ich sehe, oder halt im Hotel-Fitnessraum, wenn die einen haben.

Was ist dein persönlicher Wortout-Soundtrack?
Das ist echt lustig. Als „Sax“ rauskam haben mir viele Leute gesagt, dass dieser Song perfekt zum Laufen sei. Ich habe es ausprobiert und muss sagen, dass der Song wirklich klasse dafür ist. Der hat echt ein gutes Tempo dafür und ist sehr energetisch.

Fleur East: Interview mit Englands heißestem Geheimtipp

Hast du auch so hart peinliche Tracks auf deinem Handy?
Ja, zum Beispiel „Wannabe“ von den Spice Girls. (lacht) Aber auch „Hola“ von denen. Das ist insgesamt einer meiner Lieblingssongs von den Spice Girls.

Vor deiner Teilnahme bei „X-Factor“ hattest du echt eine harte Zeit wie du sagst. Du hast als Kellnerin und Fitness-Model gearbeitet, hattest kaum Geld, aber leichte Depressionen. Was hat dir durch diese harte Zeit geholfen?
Ich glaube das war einfach dieses an der Hoffnung festhalten, dass es eines Tages besser laufen würde. Ich habe da einfach immer dran geglaubt. Frag mich nicht warum. Meine Freunde und meine Familie haben mir in dieser Zeit auch sehr viel geholfen. Die haben mich dann quasi dazu gezwungen mich bei „X-Factor“ anzumelden. Rückblickend bin ich echt froh, dass sie mich dazu gedrängt haben, weil es einfach genau das war, was ich gebraucht habe. Diese Sendung war echt eine tolle Plattform für mich, um von dort aus durchzustarten.

Was war dein Lieblingsmoment in der Show?
Vermutlich der, als ich meine ganzen Freunde und meine Familie mit mir auf der Bühne hatte. Ich habe „I’m Every Woman“ von Whitney Houston gesungen und mit mir waren meine Mama, meine Cousinen, meine Schwester und meine Freunde aus der Schule auf der Bühne. Das war ein unvergessliches Gefühl.

Sehr legendär war ja auch dein Auftritt, bei dem du „Uptown Funk“ von Bruno Mars gesungen hast. Der ist sogar hier in Deutschland durch die Sozialen Netzwerke gegangen. Hast du von Bruno Mars dazu jemals ein Feedback bekommen?
Von Bruno Mars nicht, aber von Mark Ronson. Die haben den Song ja zusammen gemacht. Er meinte ihm hätte die Version und auch der Auftritt sehr gut gefallen. Er meinte er würde mir dafür einen Drink schulden. (lacht) Er war echt nett und sehr positiv.

Hast du den Free-Drink schon eingelöst?
Nein, bisher noch nicht. Da warte ich noch immer drauf (lacht).

Hast du sowas wie ein Ritual, das du vor jeder Show machst?
Nein, nur meine verrückten Stimmübungen. Gott sei Dank hört mir dabei keiner zu, ich klinge da nämlich echt wie so ein Tier im Urwald. Echt nicht cute. Ich dehne mich auch immer sehr viel vor einer Show und schicke ein kleines Gebet zum Himmel. Meistens rufe ich auch meine Mama auf dem Handy an, bevor es auf die Bühne geht.

Was war dein seltsamstes Erlebnis, seit du fame bist?
Ich war mit Freunden essen und die Kellnerin sprach mich an und meinte: „Du siehst aus wie eine Sängerin“. Ich meinte dann: „Ach wirklich?“ Sie sagte dann einen total anderen Namen: „Ja, wie Shayana. Du erinnerst mich total an sie“. Ich meinte dann: „Ok, die kenne ich nicht“. Das Mädchen kam dann ziemlich oft an unseren Tisch und als wir dann gegangen sind, hört sie sie reden und sie sagte „Fleur!“ Ich habe mich dann umgedreht und es war wieder dieses Mädchen, aber sie machte dann so, als ob sie nichts gesagt hätte und hat versucht so ganz unauffällig „Fleur-leur-leur-leur“ vor sich her zu Singen. Offensichtlich kannte sie mich, aber das war dann ihre Art damit umzugehen. Das war echt seltsam. (lacht)