Samstag, 16. April 2016, 19:59 Uhr

DSDS: Anita Wiegand war nicht ganz zufrieden mit ihrer Höhlen-Performance

Anita Wiegand ist die Jüngste der diesjährigen DSDS-Kandidaten. Trotz ihrer 17 Jahre hat sie vor allem einen der Juroren in den Bann gezogen: Oberjuror Dieter Bohlen. Der war bereits im Casting hin und weg von der Schülerin und im Recall auf Jamaika gab es ebenfalls nur Lobeshymnen für Anita.

DSDS: Anita Wiegand war nicht ganz zufrieden mit ihrer Höhlen-Performance

Bei ihrer letzten Performance im Recall rührte sie sogar Vanessa Mai zu Tränen und auch Michelle hatte feuchte Augen. klatsch-tratsch.de sprach vorab mit Anita, die heute Abend erfährt, ob DSDS für sie weitergeht.

Am Mittwoch fand die erste Event-Show der diesjährigen DSDS-Staffel im Bergwerk Merkers statt, die Aufzeichnung davon wird heute Abend ausgestrahlt. Küken Anita Wiegand war mit ihrem Auftritt nicht zu 100 Prozent zufrieden, wie sie im Interview gesteht: „Ich habe ‘Addicted to you’ von Avicii gesungen. Während des Auftritts habe ich gemerkt, dass dazwischen einige Töne waren, die ich nicht richtig gesungen habe. Die waren nicht ganz sauber.“ Obwohl die erst 17-Jährige total aufgeregt war, hat sie ihre Performance mit Bravour gemeistert. Aufregung und Angst begleiten Anita jedoch vor jedem Auftritt, wie sie erklärt: „Man hat ja schon auf Jamaika sehen können, dass ich immer sehr aufgeregt bin vor Auftritten und auch sehr viel Angst vor Dieter habe. Ich will alle Jurymitglieder begeistern und gute Kritik bekommen. Ich habe immer sehr viel Angst vor schlechter Kritik.“

DSDS: Anita Wiegand war nicht ganz zufrieden mit ihrer Höhlen-Performance

Die Angst war natürlich unbegründet, denn Dieter Bohlen ist ein großer Fan von Anita. Bereits im Casting schwärmte er von ihrer Stimme.

Anita lebt natürlich noch zu Hause, mit ihren Eltern und ihren zwei älteren Brüdern. Kein Wunder das sie nun, weit weg von Daheim ihre Familie vermisst. „Ich war froh das meine Familie am Mittwoch da war, das gibt mir Kraft. Ich bin ein totaler Familienmensch.“ Zum Glück verstehen sich die restlichen 10 Kandidaten jedoch so gut, dass es Anita leichter fällt, nicht zu Hause zu sein: „Unter uns Kandidaten sehen wir uns auch gar nicht als Konkurrenten. Wir sind echt zu einer kleinen Familie zusammengewachsen. Keiner will eigentlich, dass jemand geht. Aber es ist nun mal ein Wettbewerb und natürlich wollen auch alle gewinnen. Aber wir verstehen uns alle echt gut, wir sitzen zusammen, lachen zusammen und essen zusammen. Ich nehme mir das schon sehr zu Herzen, wenn jemand ausscheiden sollte, denn ich bin so ein Familienmensch.“

Anita entstammt einer Sinti-Familie, wo das Familienleben eine sehr hohe Priorität hat. Sie hat zwei ältere Brüder, die natürlich immer ein Auge auf das Küken haben: „Meine Brüder sind glücklich das ich bei DSDS bin, aber sie passen auch auf mich auf. Ich bin ja deren kleine Schwester. Aber sie sind jetzt nicht zu streng, sie lassen mich schon mein Ding machen. Aber es gibt auch Grenzen!“


Wenn Anita nicht gerade bei DSDS auf der Bühne steht, besucht sie eine spezielle Schule, denn sie hat keinen Abschluss: „Ich habe keinen Schulabschluss und besuche so eine Produktionsschule, wo man seinen Abschluss nachholen kann. Aber ich habe frei bekommen, da ich ja nun bei DSDS bin. Klar, möchte ich einen Schulabschluss haben, aber singen ist nach meiner Familie, immer an erster Stelle.“

Übrigens singt Anita am liebsten langsame Songs, denn bei denen kommt ihre soulige Stimme besonders gut zur Geltung. Sie hört auch gerne Jazz, von Etta James, was ziemlich ungewöhnlich für ein 17-jähriges Mädchen ist, jedoch erklärt sie: „Bei uns Sintis ist das so, wir wachsen mit solcher Musik auf.“ (TT)Anita Wiegand beim Recall auf Jamaika.

Fotos: RTL/Stefan Gregorowius. Alle Infos zu ‘Deutschland sucht den Superstar’ im Special bei RTL.de.