Sonntag, 17. April 2016, 14:07 Uhr

Steffen Henssler: "Ich würde gerne Angela Merkel in der Sendung haben"

Steffen Henssler präsentiert den ultimative Koch-Wettbewerb im deutschen Fernsehen, stellt regelmäßig neue Quoten-Rekorde auf und wurde zuletzt mit dem Publikums-Bambi in der Kategorie “Beste Unterhaltungsshow” ausgezeichnet. Jetzt geht der Spaß weiter!

Steffen Henssler: "Ich würde gerne Angela Merkel in der Sendung haben"

In acht neuen Folgen von “Grill den Henssler” möchten sich neue prominente Herausforderer mit Starkoch Steffen Henssler am Herd messen – ab heute immer sonntags um 20:15 Uhr. Heute Abend mit dabei: Erdogan Atalay, Eva Mona Rodekirchen, Tom Beck. Koch-Coach: Ali Güngörmüs. Mit VOX sprach er über die neue Show. Hier Auszüge.

Auf welchen Gegner freust du dich in den neuen Folgen von “Grill den Henssler” am meisten?
Ich freue mich sehr auf Christian Berkel! Ich habe ihn selbst kennengelernt und sozusagen in die Sendung gelotst. Der Typ ist echt eine Herausforderung und deswegen freue ich mich besonders auf ihn. Wir haben natürlich auch noch viele andere interessante Gäste, zum Beispiel Sabia Boulahrouz, die noch in keiner Unterhaltungs-Show war, den aktuellen Bachelor Leonard Freier, Tom Beck oder Menderes. Es ist also für jeden etwas dabei!

Ist es spannend, so jemanden wie Sabia Boulahrouz dabei zu haben?
Klar ist es spannend so jemanden wie Sabia Boulahrouz mit dabei zu haben, gerade wegen der ganzen Geschichte mit Rafael van der Vaart und Sylvie Meis. Natürlich ist es super, dass sie sich in die Sendung traut und es ist auch eine Ansage, weil sie weiß, dass wir nicht gerade zimperlich mit unseren Gästen sind. Und ich sage mal so, wir haben ja nicht umsonst den Bambi gewonnen (lacht).

Mehr zum Thema: TV-Promis Pro & Contra (4) – Steffen Henssler

Steffen Henssler: "Ich würde gerne Angela Merkel in der Sendung haben"

Was ist deiner Ansicht nach das Erfolgsrezept von “Grill den Henssler”?
Steffen Henssler: Ich glaube, da kommt viel zusammen! Ein großer Anteil ist Entertainment. Es ist einfach eine geile Unterhaltungs-Show, bei der man auch noch einen Lerneffekt zum Thema Kochen hat. Außerdem gibt es dieses spezielle Zusammenspiel zwischen Ruth Moschner und mir. Dann haben wir noch Heinz Horrmann, Reiner Calmund, die Spiele zwischen den Gängen, teilweise Zeitstress beim Impro-Gang, also es kommt so viel zusammen… Es ist einfach eine runde, geile Unterhaltungs-Show.

Mit welchem Gericht würdest du bei “Grill den Henssler” auf jeden Fall gewinnen?
Mit Sushi oder Sashimi. Ich glaube, da ist es ganz schwierig mich zu schlagen. Aber wir hatten auch schon so ein paar Verrückte, die dachten, sie treten mit rohem Fisch an und könnten mich besiegen. (lacht)

Was war bis jetzt die größte Herausforderung bei “Grill den Henssler” für dich?
Steffen Henssler: Die größte Herausforderung ist immer das Dessert, weil man bei Nachspeisen viel abwiegen muss und nicht so viel aus der Hand machen kann. Beim normalen Kochen kann ich oft ein bisschen improvisieren, beim Dessert ist das schwieriger.

Steffen Henssler: "Ich würde gerne Angela Merkel in der Sendung haben"

Gibt es Wunschkandidaten für die Show? Wenn du dir einen Koch-Kontrahenten bei “Grill den Henssler” wünschen könntest, welcher wäre das?
Ich würde gerne Angela Merkel bei mir in der Sendung haben. Ich glaube, das wäre ein sehr spannender Talk, den würde ich auch versuchen selber zu führen (lacht). Es gibt Leute, die auch anfangen Dinge zu erzählen, wenn sie anfangen zu kochen. Deswegen wäre so eine Person wie Angela Merkel in unserer Show wirklich klasse.

Denkst du denn, dass Angela Merkel kochen kann?
Ich denke schon, dass Angela Merkel kochen kann. Vielleicht ist sie jetzt nicht die absolut perfekte Köchin, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie sich schon mal so an den Herd stellt und denkt: “Ah, mein Gott! Schön in Ruhe mein Essen kochen und dann schauen wir mal, wohin die Reise heute geht!” (lacht).

Dein Alltag besteht zum großen Teil aus Kochen – Hast du privat noch Lust, dich an den Herd zu stellen? Kommst du privat überhaupt noch zum Kochen?

Ich koche immer mehr! Ich koche gerne zu Hause, bin aber keiner, der sich stundenlang an den Herd stellt. Dazu kommt, ein Luxus den ich mir leiste, dass ich wirklich sehr oft und viel essen gehe. Ich finde es immer ganz angenehm, wenn andere kochen. Aber ich finde es auch ganz geil, mich selbst in die Küche zu stellen. Wenn man meine Küche sehen würde, würde man es nicht glauben… (lacht) Bei meinem nächsten Umzug muss ich mir mal eine anständige Küche zulegen! Da würde ich dann auch mehr kochen.

Steffen Henssler: "Ich würde gerne Angela Merkel in der Sendung haben"

Wie sieht deine Küche denn aus?
Das ist ein Ceranfeld mit vier Platten, ein stinknormaler Haushaltsofen und eine kleine Arbeitsplatte. Also wenn ich fünf Fotos mit verschiedenen Küchen zeigen würde, würde man nie auf diese Küche tippen und sagen, dass das meine ist (lacht)!

Du sagst gerade, dass du immer öfter privat kochst. Woran liegt das?
Mir gefällt diese Ruhe, man kann beim Kochen gut abschalten. Wenn man zum Beispiel Zwiebeln oder Zucchini schneidet, das Radio nebenbei läuft und das Ganze anschwitzt… Sehr entspannend! Und natürlich kommt dazu auch noch der Anspruch, sich gut zu ernähren. Wenn du selber kochst, weißt du, was du hast und du weißt, was drin ist. Das ist am besten.

Was ist dein absolutes Lieblings-Frühlingsgericht?
Im Moment arbeite ich an einem Gericht, das ich einfach mal “Grüne Bohnen italienischer Art” nenne. Ich will nicht sagen, dass ich es selbst erfunden habe. Wahrscheinlich gibt es das schon, aber es ist ziemlich lecker. Heißt also: Keniabohnen knackig kochen, dann in der Pfanne mit viel roten Zwiebeln und ein bisschen Frühlingslauch anbraten. Ordentlich Salz, Pfeffer und Chili rein, sodass es eine anständige Schärfe hat. Im Anschluss das Ganze mit ein bisschen altem Balsamico ablöschen, Knoblauch reinreiben und durchschwenken. Auf dem Teller dann richtig viel Parmesan drüber hobeln und noch eine Limette oder eine Zitrone drüber ausdrücken. Das ist lecker!


Fotos: VOX/ Frank W. Hempel