Dienstag, 19. April 2016, 12:50 Uhr

Christian Slater: "Mein Vater wollte mich umbringen"

Christian Slater versucht zu beweisen, dass sein Vater unter einer bipolaren Störung leidet. Der 46-jährige Schauspieler (‘Mr. Robot’) braucht keinen Abschluss in Medizin, um zu wissen, dass sein Vater unter manisch-depressiver Schizophrenie leidet.

Christian Slater: "Mein Vater wollte mich umbringen"

Den Beweis hierfür erhielt er von seiner Mutter. Slater hat gerade erst Dokumente eingereicht, um die Verleumdungsklage seines Vaters Thomas Knight Slater abzuwehren. In den Unterlagen bestätigt er, dass seine Mutter ihm zum ersten Mal von der Diagnose des Vaters erzählt hat. Sie sagte ihm, dass Thomas 1972 in einer Zwangsjacke ins Bellevue Hospital gebracht wurde, nachdem er gedroht hatte, sie und Christan umzubringen. Slater fügt hinzu, dass sein Vater die Mutter auf eine stark befahrene Straße gestoßen habe, als diese mit ihm schwanger war.

Darüber hinaus fügte Christian Slater Kopien verschiedener Postkarten an, die sein Vater geschickt haben soll. In diesen ist zu lesen, dass er ohne ihn ein Niemand sei. Dort steht zum Beispiel: “Ich übernehme die Urheberschaft: Ich bin der lebenswichtige Bestandteil.” ‘TMZ’ brach die geplante Story über die Erkrankung von Slaters Vater ab, da dieser seinen Sohn wegen des Interviews auf 20 Millionen Dollar verklagte.

Slater (auf unserem Foto mit James Franco und Garrett Clayton) offenbar schon länger Probleme mit seinem Erzeuger, wie ein Insider gegenüber dem ‘People’-Magazin erklärte: “Die Situation ist schon lange Zeit schwierig. Die Anzeige ist völlig haltlos. Sein Vater hatte seine Probleme. Christian hat getan, was er konnte, indem er ihn jahrelang finanziell unterstützt hat. Er musste sich aber irgendwann von ihm distanzieren, da sein Vater sehr aggressiv geworden ist.” Slaters Angaben zufolge habe sein Vater, der ebenfalls Schauspieler ist, seit 1988 wegen seiner psychischen Erkrankung nicht mehr gearbeitet. Thomas Knight Slater sagte, er habe gehofft, im “Herbst seines Lebens” noch mehr Rollen zu bekommen. Das sei jetzt jedoch nicht mehr möglich.

Foto: WENN.com