Dienstag, 19. April 2016, 18:40 Uhr

James Franco: „Ich bin ein klein wenig schwul“

Hollywoodstar James Franco (38) zeigt sich auf dem Cover des ‚New York Magazine’ mit bandagiertem Ohr, was an Vincent Van Gogh erinnert. Im dazugehörigen Interview geht es aber nicht nur um seine Leidenschaft zur Malerei.

James Franco: „Ich bin ein klein wenig schwul“

Der Schauspieler äußert sich auch zu den langjährigen Gerüchten über seine sexuelle Orientierung. Nachdem der 38-Jährige mit Filmen wie ‚Milk’ oder ‚I Am Michael’ seine Neigung zu Filmen mit homosexueller Thematik zu bezeugen schien, kamen natürlich auch Spekulationen in dieser Richtung auf. Im Interview dazu kritisierte er zunächst die Medien, die die Streifen als Anlass für eine Fokussierung auf seine sexuelle Orientierung nahmen. Er stellte aber auch fest, dass allein schon sein Promi-Status ein Interesse daran begründe „mit wem ich Sex habe.“ Dazu verriet er: „Wenn deine Definition von Schwul und Hetero darüber geht, mit wem ich schlafe, dann denke ich, dass man sagen könnte, ich bin jemand, der auf schwul macht. Dahin fühle ich mich zugehörig, was meine Sensibilität betrifft und in der Art, wie ich mich selbst definiere.“

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James Franco: „Ich bin ein klein wenig schwul“

Kryptisch fügte er dann aber noch hinzu: „Ja, ich bin ein wenig schwul und da gibt es einen schwulen James.“ Schon 2015 konnte er sich im ‚FourTwoNine’-Magazin nicht so wirklich entscheiden. Daher gab es dann auch einen Artikel, in dem er sich selbst als „der heterosexuelle James Franco“ spricht mit dem „schwulen James Franco“ interviewte.

Damals erklärte er: „Ich denke, dass ich in meiner Kunst schwul bin aber in meinem Leben hetero. Ich bin auch in meinem Leben schwul bis zu dem Punkt, der den Geschlechtsverkehr betrifft und dann könnte man sagen, dass ich hetero bin.“ Sein neuestes Projekt ‚King Cobra’, in dem auch Garrett Clayton (25) und Christian Slater (46) mitspielen, wird die Spekulationen um seine sexuelle Orientierung jedoch vermutlich erneut anheizen. Darin geht es nämlich um die Ermordung des schwulen Porno-Filmproduzenten Bryan Kocis. Wann der Streifen in die deutschen Kinos kommt, ist noch unbekannt. (CS)

Fotos: WENN.com, New York Magazin