Freitag, 22. April 2016, 16:00 Uhr

Charts der Woche: Andrea Berg und Kollegen an der Spitze

Halb Deutschland hört offenbar Schlager: Zu dieser Erkenntnis könnte man kommen, wenn man einen Blick in die Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment wirft.

Charts der Woche: Andrea Berg und Kollegen an der Spitze

Allein die Hälfte der aktuellen Top 10 besteht aus Schlagerinterpreten, wobei Andrea Bergs „Seelenbeben“ weiter den Takt vorgibt. Wie ein „Phoenix“ erhebt sich Matthias Reim und flattert als bester Neueinsteiger an die zweite Stelle.

Mit RAF Camora („Ghøst“) gibt’s auf dem Bronzeplatz zwar einen HipHop-Einschub, aber Vanessa Mai („Für Dich“, vier) und Charts-Dauergast Michelle („Ich würd’ es wieder tun“, sechs) machen schlagerlastig weiter. Beide waren, neben Berg und Reim, am Samstagabend bei „Das große Schlagerfest – Die überraschende Show der Besten mit Florian Silbereisen“ zu Gast. „DSDS“-Gewinnerin Beatrice Egli („Kick im Augenblick“, acht) rundet das großartige Gesamtergebnis ab.

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Sia feat. Sean Paul haben das Ende ihrer Aufholjagd erreicht. Nach kontinuierlicher Leistungssteigerung stehen die Australierin und der gebürtige Jamaikaner mit „Cheap Thrills“ erstmals auf eins der Single-Auswertung. Sie drängeln sich an Alan Walkers „Faded“ (zwei) vorbei, der nach zehn Nummer-eins-Wochen das Feld räumen muss. Die Sachsen-Hymne „Die immer lacht“ (Stereoact feat. Kerstin Ott) komplettiert das Podium.

„Just Like Fire“ heißt der höchste Neueinsteiger auf Platz 32. Pink steuert damit den Titelsong zum Hollywood-Blockbuster „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ bei, der Ende Mai in die Kinos kommt. Auch Vanessa Mai („Ich sterb für dich“, 47) landet unter den besten 50.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: WENN.com