Freitag, 29. April 2016, 8:24 Uhr

Jake Gyllenhaal musste bei "Demolition" improvisieren

Jake Gyllenhaal hatte große Angst vorm Filmdreh. Der Schauspieler ist eigentlich gerne fleißig, was die Vorarbeit seiner Filme angeht. Doch bei seinem aktuellen Werk ‘Demolition – Liebe und Leben’ ließ ihm der Regisseur keine andere Wahl, als quasi zu improvisieren.

Jake Gyllenhaal musste bei "Demolition" improvisieren

“Eigentlich bereite ich mich sehr gut vor, oft Monate lang. Jean-Marc [Vallee] meinte aber nur: ‘Ich will einfach, dass ihr am Set erscheint'”, so der 35-Jährige. “Jedes Mal, wenn ich um einen Probedurchgang bat, entgegnete er nur: ‘Oh, ich sehe dich einfach am Set’. Als Resultat erschien ich immer stets starr und ein bisschen verängstigt, ganz ähnlich wie der Charakter selbst.” In dem Drama spielt Gyllenhaal den Investment-Banker Davis Mitchell, der um seine geliebte Frau trauert, die bei einem Autounfall ums Leben kam.Vom Projekt des Filmemachers, der auch für ‘Dallas Buyers Club’ und ‘Wild’ verantwortlich zeichnete, war der Akteur schnell begeistert.

Jake Gyllenhaal musste bei "Demolition" improvisieren

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“Ich hatte sofort einen Draht zu ihm. Jean-Marcs Style ist nicht sehr umständlich”, erklärte der Star gegenüber ‘HeyUGuys’. “Er arbeitet mit Handkameras, ohne Make-Up, ohne Beleuchtung. Du kommst ans Set, ziehst deine Klamotten an und 15 Minuten später geht’s los.” Wer das Ergebnis bewundern möchte, kann dies ab dem 16. Juni in den deutschen Kinos tun.

Fotos: 20th Century Fox