Freitag, 06. Mai 2016, 16:00 Uhr

Charts der Woche: Udo Lindenberg an der Spitze

Hut ab vor Altmeister Udo Lindenberg: Der Panikrocker, der am 17. Mai 70 Jahre jung wird, hat bereits vor seinem runden Geburtstag allen Grund zum Feiern: Er ist „Stärker als die Zeit“ und stürmt direkt von null auf eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Udo Lindenberg ist neuer Spitzenreiter der Offiziellen Deutschen Charts

Es ist seine dritte Nummer-eins-Platte nach „Stark wie zwei“ (2008) und „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ (2011). Beflügelt vom aktuellen Verkaufserfolg kehren die beiden Tonträger an 57. und 53. Stelle noch einmal in die Hitliste zurück.

Das von Xavier Naidoo initiierte „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol.3“ geht auf Position zwei in die nächste Runde. Die Aufnahmen im sonnigen Südafrika unterstützten Nena, Annett Louisan, The BossHoss, Wolfgang Niedecken, Seven und Samy Deluxe. Letzterer ist auch mit eigenem Material dabei und spricht „Berühmte letzte Worte“ auf Rang vier.

Nach drei Wochen Führungsanspruch gönnt sich Andrea Berg („Seelenbeben“) eine kleine Verschnaufpause an dritter Stelle. Martina Stoessel alias „Tini“, Heldin der argentinischen Kinderserie „Violetta“, feiert ihr selbstbetiteltes Debüt auf Platz sechs. Deutschlands „Eurovision Song Contest“-Teilnehmerin Jamie-Lee stellt ebenfalls ihr erstes Album vor: „Berlin“ startet auf 18.

In den Single-Charts bringt Udo Lindenberg zwei Songs unter: „Durch die schweren Zeiten“ (36) und „Stärker als die Zeit“ (90). Höchstnotierter New Entry ist die Kollaboration „This Is What You Came For” von Calvin Harris und Rihanna (sechs).

Charts der Woche: Udo Lindenberg an der Spitze

Drake, WizKid & Kyla („One Dance“) dürfte zum Tanzen zumute sein: Sie tauschen Plätze mit Sia/Sean Paul („Cheap Thrills“) und führen das Feld erstmals an. Alan Walker („Faded“) bleibt dem Bronzeplatz treu.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: Tine Acke/Warner Music