Freitag, 06. Mai 2016, 15:29 Uhr

Kristen Bell spricht offen über ihre Depressionen

Kristen Bell möchte Depressionen gesellschaftsfähiger machen. Die Schauspielerin sprach im Interview mit Sam Jones in der US-Show ‘Off Camera’ ungewöhnlich offen über ihre Angstzustände und Depressionen und gab zu, bereits seit jungen Jahren darunter zu leiden.

Kristen Bell spricht offen über ihre Depressionen

“Ich bin sehr co-abhängig. Ich mache mich immer ein bisschen runter wenn ich denke, dass mich Menschen nicht mögen. Darum bin ich immer sehr freundlich und kompensiere alles, indem ich sehr quirlig bin, weil es mich sehr verletzt, wenn ich weiß, dass ich nicht gemocht werde. Und ich weiß, dass das nicht gesund ist und ich bekämpfe es die ganze Zeit”, so Bell. Obwohl die zweifache Mutter in der Schule recht beliebt war, fühlte sie sich immer innerlich panisch. Das führte sogar dazu, dass sie den Interessen nachging, denen die Kinder in ihrer Klasse nachgingen. Zudem litten bereits ihre Mutter und Großmutter unter mentalen Störungen, das ließ ihre Mutter sie früh wissen. Die bereitete sie früh auf ihr Serotonin-Ungleichgewicht vor und erzählte ihr, dass sich ihre Oma tagelang im Schlafzimmer einschloss und Alkohol konsumierte.

Mehr: Kristen Bell und Dax Shepard gehen zur Paar-Therapie

“Meine Mutter ist Krankenschwester und sie hatte zum Glück die nötige Kraft, das in sich zu erkennen und als ich 18 war sagte sie, ‘Wenn du anfängst, Sachen um dich herum zu verdrehen und du denkst, da ist kein Licht um dich herum und du starr vor Angst wirst, dann ist das so und das ist die Art, wie du dir helfen kannst.” Der Star entschied sich, Medikamente gegen ihren Gemütszustand zu nehmen, wie sie weiter enthüllte: “Wenn du dich entscheidest, Medizin zu nehmen, damit du dich besser fühlst, dann geh davon aus, dass die Welt dich dafür fertigmachen will. Aus irgendeinem Grund werden Menschen, die einen Serotonin-Hemmer brauchen, als verrückt oder so was abgestempelt.”

Foto: WENN.com