Dienstag, 10. Mai 2016, 22:10 Uhr

Ruth B und "Lost Boy": Die Erfolgsgeschichte eines kleinen, aber großen Songs

Die Erfolgsgeschichte der wunderbaren Piano-Ballade „Lost Boy“ der 20-jährigen Kanadierin Ruth B, die mittlerweile in den Top 20 bzw. Top 40 der internationalen Charts angekommen ist, begann im Dezember 2014 als sechs-Sekunden-Schnipsel auf der Video-Plattform Vine.

Ruth B und "Lost Boy": Die Erfolgsgeschichte eines kleinen, aber großen Songs

Die ungeahnte Popularität der kurzen Loops führte im Laufe der Zeit zu 2,5 Millionen Follower bei YouTube, anschließend (in Eigenregie) zu massiven Download-Verkäufen bei iTunes und schließlich dem Abschluss eines Majorlabel-Vertrags mit Sony Music. Und das alles innerhalb von gerade einmal sechs Monaten. Von Kanada aus verbreitete sich der Viral-Hit des Songs über einen „verlorenen Jungen“ und seine Begegnung mit Peter Pan in Windeseile auch in die USA und nach Europa: „Lost Boy“ steht kurz vor dem Einzug in die Top 40 der US Billboard Charts und wurde mit Gold ausgezeichnet, auch in Dänemark und Norwegen gab es bereits einen Goldaward.

In den Niederlanden überschritt der Song die Platingrenze, in Schweden erhielt Ruth B bereits Doppelplatin. Weltweit stehen mehr als siebzig Millionen Streams zu Buche.

Die Idee für das Lied „Lost Boy” kam ihr, als sie auf Empfehlung einer Freundin die TV-Serie „Once Upon A Time – Es war einmal…“ anschaute. „Ich kann mich nicht mehr erinnern, warum sie mir die Sendung empfahl“, grübelt Ruth, „aber sie lief schon einige Jahre und ich konnte die Serie Binge-Watching-mäßig bei Netflix in einem Stück durchschauen und war schnell auf dem aktuellen Stand. In einer der Staffeln kam eine Peter Pan Geschichte vor, und das nächste, an das ich mich erinnere war, dass ich am Keyboard saß und die ersten Zeilen von ‚Lost Boy‘ komponierte. Es kam einfach wie von Zauberhand.“

Ruth B und "Lost Boy": Die Erfolgsgeschichte eines kleinen, aber großen Songs

Fotos: SonyMusic