Mittwoch, 11. Mai 2016, 9:36 Uhr

Daniel Radcliffe kichert immer vor Sex-Szenen

Der britische Schauspieler Daniel Radcliffe (26, “Harry Potter”) muss vor Sex-Szenen kichern. Besonders komisch sei es gewesen, als er für den Film “Kill Your Darlings – Junge Wilde” (2013) eine schwule Sex-Szene drehen musste, sagte er der ‘Stuttgarter Zeitung’ und den ‘Stuttgarter Nachrichten’.

Daniel Radcliffe kichert immer vor Sex-Szenen

“Da steht man einem Typ gegenüber, den man erst ein paar Stunden zuvor kennengelernt hat, und soll den halben Tag lang so tun, als würde man vögeln.” Aber auch mit einer Frau sei die Situation am Set kurios. “Da hilft Lachen dann einfach, um die Stimmung zu lockern”, wird Radcliffe von den Blättern zitiert.

An diesem Donnerstag kommt er wieder in die deutschen Kinos – als Assistent Igor im Streifen ‘Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn’. Unter der Regie von Paul McGuigan („Lucky Number Slevin“) spielt auch James McAvoy (Professor Charles Xavier in den neuen „X-Men“-Filmen, „Drecksau“) eine weitere Hauptrollen in der legendären Geschichte voller dynamischer und spannender Wendungen.

Der Film ist vollkommen anders als alle anderen „Frankenstein“-Filme. Als Inspirationsquelle dienen zwar auch Mary Shelleys Romanklassiker sowie die zahlreichen Interpretationen dieser Geschichte, doch die aktuelle „Regeneration“ aus der Feder von Max Landis konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Victor und seinem besten Freund und Assistenten Igor. Tatsächlich wird die Geschichte hier zum ersten Mal überwiegend aus dem Blickwinkel von Igor erzählt. „Eigentlich ist es eine Liebesgeschichte zwischen diesen beiden Männern“, meint Regisseur Paul McGuigan. „Victor und Igor brauchen sich gegenseitig; Victor braucht Igor sogar noch weitaus mehr, als Igor Victor in seinem Leben braucht“.

Daniel Radcliffe kichert immer vor Sex-Szenen

„Ich sehe ihn nicht als Kostümfilm“, sagt Daniel Radcliffe, „sondern eher als vollkommen moderne Geschichte. Victor und Igor treiben hochmoderne Vorstellungen voran; sie sind Pioniere der Spitzentechnologie. Für sie ist Wissenschaft mehr als nur Beobachtung. Sie glauben, Wissenschaft kann kreativ sein und die Welt neu formen.“ „Mir gefällt der unverkrampfte, freche Ton und die Tatsache, dass der Film überhaupt nicht viktorianisch oder zugeknöpft daherkommt“, fährt Radcliffe fort. „Diese beiden jungen Män-ner verändern gerade die Welt.“ (dpa/KT)

Fotos: 20th Century FOX