Mittwoch, 11. Mai 2016, 12:46 Uhr

Paul McCartney lernt für seine Konzerte hier Deutsch

Am 4. Mai spielte Paul McCartney im Rahmen seiner Welttournee seine erste von zwei Shows in Minneapolis, der Geburtsstadt von Prince. Während der gut dreistündigen Show erzählte er dem Publikum, wie er Prince mehrere Male live erlebt hatte, das letzte Mal sogar bei einer Silvester-Show Ende 2015.

Paul McCartney lernt für seine Konzerte hier Deutsch

Prince, Minneapolis – das gehört einfach zusammen“ konstatierte er vor ausverkauften Haus und widmete sein Konzert daher dem „verstorbenen, großartigen Prince“. Am Ende jammte die Band dann sogar noch einige Takte von Prince‘ Überhit „Let’s Go Crazy“.

In wenigen Tagen führt die ‘One on One’- Welttournee Paul McCartney nun als nächstes nach Südamerika, bevor er am 28. Mai seine Europatournee in Düsseldorf beginnen wird (ESPRITarena). Weitere Konzerte in Deutschland stehen dann am 10. Juni in München (Olympiastadion) und am 14. Juni in Berlin (Waldbühne) an. Für diese Deutschlandkonzerte wird der Superstar an jedem Showabend einen Sprachlehrer backstage treffen, der dem früheren Beatle einen Crashkurs in Deutsch geben wird. Hier wird er dann eine Stunde lang Deutsch lernen, um das Publikum in ihrer eigenen Sprache begrüßen und mit ihnen ein wenig reden zu können. Denn Paul McCartney möchte nicht nur all die Songs spielen, die jeder kennt, er möchte auch das Publikum direkt ansprechen – am besten so, dass sie ihn auch in ihrer Sprache verstehen können.

„Paul mag es einfach, mit dem Publikum zu sprechen. Er kündigt seine Songs an und erzählt auch gerne kurze Geschichten dazu – am liebsten in ihrer eigenen Muttersprache. Das macht seine Konzerte zu etwas ganz besonderem und auch deutlich intimer“ verrät ein Tourinsider. Dafür bleibt ihm aber immer nur diese eine Stunde.

“Als Musiker hat Paul ein sehr gutes Ohr und das hilft ihm natürlich dabei, eine Sprache phonetisch und schnell zu lernen” erzählt der Tourinsider  in der Mitteilung des Veranstalters weiter. “Auf seiner letzten Tour lernte er Japanisch, Polnisch, Deutsch für die Österreicher, Italienisch, Portugiesisch für die Brasilianer und für die anderen südamerikanischen Fans Spanisch.“

“Für Paul McCartney ist das typisch, so viel Energie in Multitasking zu setzen und, neben der Tatsache, dass er Bass, Gitarre und Klavier spielt, sich die Texte von mehr als 30 Songs merkt, alles in der richtigen Reihenfolge zu singen, dabei die richtigen Töne zu treffen, die Band anzuführen, dann noch mit viel Freude mit dem Publikum in ihrer Muttersprache zu sprechen. Das alles gehört für ihn dazu, denn er will den Fans bei seinem Konzert auch ordentlich etwas bieten.“

Foto: WENN.com