Freitag, 13. Mai 2016, 16:23 Uhr

Karl Lagerfeld geht mit Pferdeschwanz auch ins Bett

Karl Lagerfeld trennt sich niemals von seinem Pferdeschwanz. Die Frisur ist das Markenzeichen des Designers geworden – und er scheint sich bewusst zu sein, wie viel sie nicht nur ihm persönlich bedeutet, sondern auch anderen.

Karl Lagerfeld geht mit Pferdeschwanz auch ins Bett

So sieht er sich vor, dass der legendäre Pferdeschwanz unter keinen Umständen Schaden nimmt. Wie er nun im Gespräch mit ‘Harpers Bazaar’ verriet, binde er ihn zur Nachtruhe zwar etwas tiefer, rühre ihn aber sonst nicht an: “Man muss makellos sein. Mir wurde als Kind immer von meiner Mutter gesagt, dass man immer makellos sein müsse – selbst wenn man ins Bett gehe. Ich dusche nachts nicht, weil ich ein Bad nehme, wenn ich aufwache. Dann gehe ich ins Bett, zu den schönsten antiken Baumwoll-Bezügen aus Ägypten, die es auf der ganzen Welt gibt. Meistens bleibe ich von morgens bis fünf Uhr nachmittags zu Hause und gehe nur raus, wenn ich Shootings habe. Ich mag es, alleine zu sein.” Trotz der Unabhängigkeit, die er liebt, verlässt er sich auf andere, wenn es darum geht, ihm Essen zu bringen.

Ansonsten ist er rigoros: “Ich mache alles selbst. Ich hasse das. Ich mag es nicht, wenn andere mich anfassen.” Ans Aufhören denke der Modezar auch nicht, wie er bereits mehrmals betonte. Dies hat er nun erneut unterstrichen: “Jeder fragt mich, ob ich bald in Rente gehe, weil die anderen meinen Job haben wollen. Aber meine Verträge mit ‘Fendi’ und ‘Chanel’ laufen ein Leben lang.”

Fotos: SIPA/WENN.com