Sonntag, 15. Mai 2016, 17:32 Uhr

Die Ulknudel der Woche: Serhat beim Eurovision Song Contest

Der türkische Sänger, Produzent und TV-Moderator Ahmet Serhat schaffte es als Vertreter des possierlichen San Marino zwar nicht ins Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest in Stockholm, aber immerhin auf die Seite des bissigen US-Kultbloggers Michael K.

Die Ulknudel der Woche: Serhat beim Eurovision Song Contest

Sein Song „I didn´t know“ sollte eigentlich eine Hommage an die Discozeit werden, ging aber voll noch viel weiter nach hinten los. Schon am Dienstag war der 46-Jährige mit seiner wohl eher unfreiwillig superlustigen Nummer, die klang, als sei sie direkt aus einer Grand-Prix-Show von 1977 herübergerettet worden, im Halbfinale2016  leider, leider ausgeschieden.

Mehr: Jamie-Lee Kriewitz ist ESC-Letzte: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen“

„Mit unserem Auftritt wollen wir alle ein wenig fröhlicher machen, das Publikum vor Ort ebenso wie die TV-Zuseher“, so der Musiker gegenüber der Presse, dessen komplett antiquiertes Original-Video von Thierry Mugler, der sich heute Manfred Mugler nennt, in Szene gesetzt wurde. Blogger Michael K. lachte sich jedenfalls schlapp über den Clip, in dem der tapfere Serhat sich im uninspirierten Piratenoutfit präsentiert: „Serhat erinnert daran, warum der ESC so unglaublich ist. Wo würden wir ohne sowas solch ein Niveau von Kunst zu sehen bekommen?“

Die Ulknudel der Woche: Serhat beim Eurovision Song Contest

Foto: Andres Putting (EBU), Anna Velikova