Freitag, 20. Mai 2016, 16:00 Uhr

Charts der Woche: Karate Andi mit „Turbo“ auf Platz 2

2014 noch Rang 24, heute bereits der zweite Platz: Karate Andi legt eine steile Karriere hin und belohnt sich mit der Silbermedaille der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Der Rapper zündet seinen „Turbo“ hinter Udo Lindenberg, der „Stärker als die Zeit“ bleibt. Die Bronzemedaille geht an „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 3“.

Charts der Woche: Karate Andi mit „Turbo“ auf Platz 2

Nazar ist zusammen mit RAF Camora der wohl bekannteste HipHopper Österreichs. Sein Charteinstieg auf Position sieben ist „Irreversibel“. Vor ihm schwebt Kygo auf „Cloud Nine“. Der DJ hatte mit „Firestone“ und „Stole The Show“ zwei Welthits, die zusammengerechnet fast 100 Wochen platziert waren.

„Eurovision“-Letzte Jamie-Lee Kriewitz macht gute Miene zum bösen Spiel und bugsiert ihr Album „Berlin“ von 38 auf 31. Auch im Single-Ranking hat sie Aufwind: „Ghost“ überspringt 55 Positionen und belegt die 23. Stelle. Drei weitere „ESC“-Kandidaten wirbeln das Feld durcheinander, und zwar der Schwede Frans („If I Were Sorry“, zwölf), die Australierin Dami Im („Sound of Silence“, 57) und der Franzose Amir („J’ai cherché“, 80).

Justin Timberlake, dessen aktuelle Nummer „Can’t Stop The Feeling!“ beim „Eurovision Song Contest“ viele neue Fans sammelte, kickt Prince Damien vom Thron. Der „DSDS“-Gewinner erlebt seinen „Glücksmoment“ nun auf Rang sechs. Die Kollaborationen „One Dance“ (Drake feat. WizKid & Kyla) und „Cheap Thrills” (Sia feat. Sean Paul) vervollständigen das Podium.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: Youtube