Montag, 23. Mai 2016, 15:42 Uhr

Umweltaktivist Leonardo DiCaprio wegen Privatjet unter Beschuss

Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (41) befindet sich derzeit wegen der angeblichen Benutzung eines Privatjets unter Beschuss. Damit soll der Oscar-Preisträger, der sich regelmäßig lautstark für Umweltbelange einsetzt, innerhalb von nur wenigen Tagen nämlich ein paar Mal hin und her gedüst sein (insgesamt 8.000 Flugmeilen).

Umweltaktivist Leonardo DiCaprio wegen Privatjet unter Beschuss

Das berichtet die US-Promikolumne ‚Page Six’. Demnach wäre der Schauspieler am letzten Montag (16. Mai) noch in Cannes gewesen, wo er beim Party machen mit Model Georgia Fowler im Club ‚Gotha’ gesichtet wurde. Dann sei es schon via Privatjet nach New York gegangen, um dort am Mittwoch (18. Mai) beim ‚Riverkeeper Fishermen’s Ball’ einen Umweltpreis der ,Clean-Water Advocy Group’ und Robert De Niro (72) entgegenzunehmen. Nur 24 Stunden später war der 41-Jährige wie durch ein Wunder jedoch wieder pünktlich zur amfAR-Gala in Cannes aufzufinden. Dort hielt er eine Rede. Wegen seiner Privatjet- aber auch Yacht-Nutzung wird DiCaprio nun von einigen Seiten kritisiert und ihm Heuchlerei vorgeworfen. Vor allem, nachdem dieser in seiner Oscar-Rede so groß an alle Umweltaktivisten plädierte: „Der Klimawandel ist Realität. Es passiert genau jetzt. Es ist die dringendste Gefahr, die unsere gesamte Art bedroht.“

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Robert Rapier, Umwelt-Analyst und einer seiner Kritiker, erklärte nun, dass der Lifestyle des Schauspielers dessen „moralische Autorität gegenüber anderen verringern [würde], was seinen Vortrag über die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen“ anbetrifft. Der 41-Jährige demonstriere nämlich präzise, warum der Konsum von fossilen Brennstoffen weiter ansteige. Wenn es um die Bequemlichkeit gehe, werden Umweltaspekte oft belanglos, so Rapier weiter. Alternativen würden nämlich üblicherweise irgendwelche Opfer erfordern, die viele nicht auf sich nehmen wollen. Zu diesen Vorwürfen hat sich jetzt aber ein angeblicher enger Bekannter des Schauspielers geäußert. Dieser verriet, dass  die Flüge jeweils mit jemandem angetreten hätte, der ohnehin von Cannes zurück oder nach Cannes fliegen wollte. Nur so habe er seine Termine einhalten können. Der Schauspieler selbst hat sich zur Kritik der Heuchlerei bisher noch nicht geäußert…(CS)

Foto: CHINE NOUVELLE/SIPA/WENN.com