Mittwoch, 01. Juni 2016, 14:45 Uhr

Amber Heard plötzlich ganz viel ungeschminkt

Amber Heard muss derzeit entsetzlich viel Leid ertragen, die öffentliche Meinung wendet sich derzeit gegen sie – warum auch immer. Die 30-Jährige bringt nun weitere angebliche Foto-Beweise gegen ihren Noch-Gatten Johnny Depp (52) vor, den sie der häuslichen Gewalt beschuldigt.

Amber Heard plötzlich ganz viel ungeschminkt

Auf dem Cover der neusten Ausgabe des amerikanischen ‚People’-Magazins wird sie dann auch mit „Gesichtsverletzungen“, Bluterguss im Bereich ihres rechten Auges und aufgesprungener, blutiger Lippe gezeigt. Dem Blatt zufolge habe die 30-Jährige in den Dokumenten, die ihrem Noch-Gatten häusliche Gewalt vorwerfen, von mehreren solchen Ereignissen gesprochen. Dabei hob sie insbesondere einen angeblichen Vorfall hervor, der im Dezember 2015 stattgefunden haben soll. Dieser wäre anscheinend so schlimm gewesen, dass sie sogar „um ihr Leben gefürchtet“ hätte. Das sei den Gerichtsunterlagen vom 27. Mai über die von einem Richter gewährte einstweilige Verfügung gegen Johnny Depp zu entnehmen.

All diese „neuen“ Bilder sollen anscheinend genau von diesem Vorfall stammen. Die Dokumente sprechen unter anderem auch einen angeblichen gewalttätigen Angriff am 21. April an. Miss Heard behauptet dabei, dass der Hollywoodstar gegen Ende ihrer Geburtstagsparty „betrunken und auf Drogen“ aufgetaucht wäre. Es sei zu einem Streit gekommen, bei dem der 52-Jährige sie „an den Haaren gepackt“ und sie „gewaltsam auf den Boden gestoßen“ hätte.

Amber Heard plötzlich ganz viel ungeschminkt

Der nächste angebliche Vorfall soll sich schließlich am 21. Mai ereignet haben. Da hätte sich ihr Noch-Gatte anscheinend „in etwas hineingesteigert, was unwahr gewesen“ wäre. Daraufhin habe er ihr offenbar ein iPhone ins Gesicht geschleudert. Ein Sprecher der LAPD erklärte jedoch gegenüber dem ‚People’-Magazin, dass die Polizisten, die zum Tatort gerufen wurden „keine Beweise für irgendein geartetes Verbrechen“ feststellen konnten.

Die Anwälte der Schauspielerin begründeten gestern das bisherige Stillschweigen ihrer Mandantin auch damit, dass sie die Privatsphäre des Paares und Depps Karriere nicht gefährden wollten. Dann hätte sie jedoch keine Wahl gehabt, ihre „Sicht der Dinge“ zu verbreiten. Finanzielle Gründe würden bei ihrer Mandantin dagegen keine Rolle spielen. Irgendwie schwer zu glauben, wenn man die neuesten Enthüllungen aus den Gerichtsdokumenten heranzieht. Dem ‚People’-Magazin zufolge soll Miss Heard letztes Jahr nämlich insgesamt 259.876 Dollar mit diversen Filmprojekten und Schmuck-Werbeverträgen gemacht haben. Den Unterlagen nach hätte die Dame das ganze Geld aber offenbar genauso schnell wieder unter die Leute gebracht, wie sie es einnahm. Am Ende all ihrer Ausgaben wären ihr offenbar nur 51.461 Dollar verblieben. Sollte Miss Heard nur finanzielle Motive mit ihren Anschuldigungen verfolgen, wäre das eine große Frechheit gegenüber allen Frauen, die tatsächlich Opfer häuslicher Gewalt wurden und werden. Johnny Depp hat bisher alle Vorwürfe gegen ihn abgestritten. (CS)

Fotos: People, WENN.com