Dienstag, 07. Juni 2016, 8:37 Uhr

Bobby Brown: Bobbi Kristinas Tod war kein Zufall

Bobby Brown spricht über Bobbi Kristinas Tod. Der ‚Grammy‘-Gewinner glaubt, dass er und seine Ex-Frau Whitney Houston bei der Erziehung ihrer Tochter Bobbi Kristina versagt haben.

Bobby Brown: Bobbi Kristinas Tod war kein Zufall

„Wir hätten besser sein sollen. Wir hätten besser sein können“, gestand er im Interview mit der ‚ABC‘-Reporterin Robin Roberts. Gleichzeitig beschuldigt er den Freund seiner Tochter, an ihrem Tod Schuld zu sein. Bobbi Kristina war im vergangenen Jahr auf erschreckend ähnliche Weise wie ihre berühmte Mutter ums Leben gekommen. Whitney Houston wurde drei Jahre zuvor tot in der Badwanne gefunden, während sie Drogen-Zubehör neben sich liegen hatte. Die offizielle Todesursache war unabsichtliches Ertrinken. Ihre Tochter war ebenfalls bewusstlos in der Badewanne gefunden worden und hatte nachweislich Alkohol und Drogen im Körper. Die 22-Jährige lag daraufhin vor ihrem Tod im Juli 2015 ein halbes Jahr im Koma. „Es ist für mich kein Rätsel“, erklärte ihr Vater nun.

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„Das Gleiche, was meiner Tochter passierte, ist auch Whitney widerfahren… Es gibt nur eine Person, die bei beiden Ereignissen in der Nähe war. Nur eine Person, die sagt, sie sei zu ihrem Schutz dort gewesen… und hat sie nicht beschützt.“ Bobby Brown (auf unserem Foto mit Gattin Alicia Etheredg) sich auf Nick Gordon, den Freund seiner Tochter, der schon öfter mit ihrem Tod in Zusammenhang gebracht wurde. Er war Gerüchten zufolge außerdem Whitney Houstons Adoptivsohn. Im vergangenen Monat schloss sich Bobby Brown der Klage von Bobbi Kristinas Vormund gegen Nick Gordon an. Letzterer betont jedoch hartnäckig, nichts mit dem Tod seiner Freundin zu tun zu haben. Bobby Browns Geständnisse kommen pünktlich zum Erscheinen seiner Biographie ‚Every Little Step‘ am 10. Juni.

Foto: Pacific Coast News/WENN.com