Donnerstag, 09. Juni 2016, 17:37 Uhr

"Independence Day 2": Liam Hemsworth & Co. in Berlin

1996 revolutionierte Regisseur Roland Emmerich das Science-Fiction-Genre mit seinem Film „Independence Day“. Besonders wegen der aufwändigen Spezialeffekte wurde der Streifen von Kritikern durchweg positiv aufgenommen und ließ die Kinokassen klingeln.

"Independence Day 2": Liam Hemsworth & Co. in Berlin

20 Jahre später kehrt das Epos mit einem Sequel in die Kinos zurück, diesmal wieder mit an Bord Jeff Goldblum, der erneut in die Rolle des David Levinson schlüpft. Will Smith, der im ersten Teil die Hauptrolle spielte, erlangte durch „Independence Day“ seinen endgültigen Durchbruch als Hollywood-Schauspieler. Dieser wird nun in der Fortsetzung nicht mehr dabei sein, da er schlichtweg zu teuer geworden ist.

Stattdessen neu dabei ist der australische Schauspieler und Wieder-Freund von Miley Cyrus, Liam Hemsworth. Gemeinsam mit Jeff Goldblum, Regisseur Roland Emmerich und dem Komponisten Harald Kloser lud er heute Mittag in Berlin zur Pressekonferenz von „Independence Day: Wiederkehr“.

"Independence Day 2": Liam Hemsworth & Co. in Berlin

Fans des Films haben viele Jahre nicht an eine Fortsetzung geglaubt, geplant war sie nämlich nie, wie Regisseur Roland Emmerich verriet: „Ich mag keine Sequels und ich würde „Independence Day: Wiederkehr“ auch nicht als ein Sequel bezeichnen.“ Trotzdem ist es nun soweit. Liam Hemsworth war beim ersten Teil 1996 noch sehr jung, hat den Film mit Will Smith in der Hauptrolle dennoch gesehen: „Ich war damals sechseinhalb und habe reingeschaut, als mein Bruder den Film damals gesehen hatte. Ich habe den Film gemocht.“ Umso mehr freut es den Schauspieler natürlich, nun Teil der Fortsetzung zu sein. Er durfte natürlich vorab schon einige Szenen des Films sehen und gibt begeistert zu: „Es ist großartig. Das Ergebnis sieht sehr teuer aus!“

"Independence Day 2": Liam Hemsworth & Co. in Berlin

Das Budget des Films beträgt 200 Millionen US-Dollar und ist damit wahrlich kein Schnäppchen, denn auch dieses Mal wurden wieder allerhand Special-Effects eingebaut, die Raumschiff und Aliens lebensecht aussehen lassen. „Damals wussten wir nicht, wie groß der Film wird. Wir haben einfach das gemacht, was wir selber sehen wollten», erinnerte sich Emmerich an das Jahr 1996, als der erste ‚Independence Day‘-Film ins Kino kam. Technisch gesehen fühle sich diese Zeit für ihn als Filmemacher wie die Steinzeit an. Damals habe er mit Modellen gearbeitet. Heute könne man am Computer alles kreieren, was man wolle, und «unmögliche Bilder erzeugen, die fast surreal sind“.

"Independence Day 2": Liam Hemsworth & Co. in Berlin

Der Film „Independence Day: Wiederkehr“ startet am 14. Juli in den deutschen Kinos. Obwohl Teil 2 noch nicht einmal angelaufen ist, denkt Regisseur Roland Emmerich bereits über eine weitere Fortsetzung nach, jedoch nur unter der Prämisse, dass der zweite Teil ein Kassenschlager wird: „Man muss dem Studio heutzutage gleich eine Fortsetzung anbieten, wenn man das Wagnis eingeht, nach 20 Jahren eine Fortsetzung zu drehen. Der Film ist darauf angelegt, das zu ermöglichen. Wenn der Film erfolgreich wird, gibt es einen dritten Teil. Wenn nicht, dann gibt es keinen dritten Teil.“ (TT/dpa)


Fotos: 2016 Twentieth Century Fox