Donnerstag, 09. Juni 2016, 16:53 Uhr

Manuel Neuer: Schafkopf mit Mats Hummels und Thomas Müller

Pünktlich zum morgigen EM-Auftakt erscheint die neue ‚GQ‘ heute mit einem EM-Special: Auf 12 Seiten porträtiert das Männer-Stil-Magazin die wichtigsten Spieler der Europameisterschaft, darunter Mats Hummels, Sami Khedira, Leroy Sané und Mario Götze.

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Wie es um die Siegeschancen der deutschen Elf bestellt ist, besprach das Männermagazin mit Manuel Neuer, der seit der WM 2010 Stammtorhüter der deutschen Nationalmannschaft ist. „Als Weltmeister ist man auch immer der Top-Favorit auf den EM-Titel. Und wir nehmen diese Rolle gern ein, weil wir die Qualität haben und absolut in der Lage sind, noch mal einen rauszuhauen.“

Der Weltmeistertitel ist das Größte, was man im Fußball erreichen kann, heißt es. Zwei Jahre später fühlt sich der Sieg der deutschen Mannschaft für Manuel Neuer „schlichtweg historisch an, allein wenn man es sagt. Weltmeister bleibt man für die Ewigkeit. Die stets gleichen Namen schwirren einem da immer durch den Kopf. Fritz Walter, Beckenbauer, Brehme, Littbarski, Thon. Wir reihen uns da mit unserer Mannschaft ein und werden im gleichen Atemzug genannt. Da muss ich immer noch manchmal schmunzeln.“ Auf die Frage, ob er sich nach seinen Erfolgen sportlich überhaupt noch verbessern könne, sagt Neuer: „Mein Anspruch war es immer, möglichst perfekt zu sein, und daraus habe ich nie ein Hehl gemacht. So arbeite ich aber auch jeden Tag im Training. Ich versuche, mich immer zu steigern.“

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Das Ziel für die EM ist für Manuel klar: „Wir sind Deutschland, wir sind der Weltmeister, und jeder will uns schlagen. Aber wir sind eine Turniermannschaft, wir wollen Europameister werden.“ Bis dahin ist Manuel Neuer im Idealfall noch mehrere Wochen mit der Mannschaft unterwegs. Zur Abwechslung spielen einige seiner Kollegen Playstation – der Torwart hingegen spielt Schafkopf mit Mats Hummels und Thomas Müller. „Die Frage ist nur, wie wir den Wegfall von Philipp Lahm auffangen können. Er war neben Mats Hummels und Thomas Müller immer ein Befürworter des Spiels, aber dann springt bestimmt jemand von den Physios ein, falls keiner von den anderen Jungs Schafkopf beherrscht.“

Foto: dpa/Gladys Chai von der Laage