Donnerstag, 09. Juni 2016, 22:58 Uhr

Maria Sharapova gesperrt: Die Sponsoren halten zu ihr

Maria Sharapova spielt weiter mit ‚Head‘. Zuletzt hatte sich bereits ihr Ausrüster ‚Nike‘ hinter die Tennisspielerin gestellt und den Werbevertrag mit ihr verlängert. Nun veröffentlichte auch Sharapovas Schlägerfirma ‚Head‘ eine eindeutige Stellungnahme zum Urteil der ‚International Tennis Federation‘ (ITF), laut dem sie wegen eines Verstoßes gegen das Doping-Gesetz für zwei Jahre gesperrt wird.

Maria Sharapova gesperrt: Die Sponsoren halten zu ihr

„Basierend auf dem Beweis, der von Frau Sharapova, der ‚WADA‘ und dem wissenschaftlichen Leiter der ‚Banned Substances Control Group‘ vorgelegt wurde, scheint es, dass die ‚ITF‘ ihre Entscheidung auf der Grundlage eines fehlerhaften Vorgehens, das von der ‚WADA‘ übernommen wurde, getroffen hat“, erklärte der Vorsitzende von ‚Head‘. „Es zeigt deutlich, wie die ‚WADA‘ ihre eigenen Regeln über die Bestimmung gebrochen hat, ob Meldonium verboten werden soll oder nicht.“ Dann betonte er: „Basierend auf den uns bekannten Umständen, glauben wir, dass es eine mangelhafte Entscheidung ist. HEAD wird Frau Sharapova weiterhin unterstützen.“ Auch der Wasserriese ‚Evian‘ schloss sich dem an und veröffentlichte am Dienstagmorgen (7. Juni) eine Stellungnahme zugunsten von Maria Sharapova. Dem gegenüber zeigten sich andere Sponsoren der ehemaligen Weltranglistenersten in den vergangenen Wochen weniger kooperativ.

Der Uhrenhersteller ‚Tag Heuer‘ ließ den Vertrag im März auslaufen, ‚Porsche‘ verschob alle mit Sharapova geplanten Aktivitäten und wartet das Urteil des ‚Internationalen Sportgerichtshofs‘ (‚CAS‘) ab. Die 29-jährige Tennisspielerin hatte es selbst als Fehler bezeichnet, Meldonium auch weiter genommen zu haben, nachdem es von der ‚Welt-Anti-Doping-Agentur‘ (‚WADA‘) am 1. Januar 2016 zur Liste der verbotenen Substanzen hinzugefügt wurde. Ihre zweijährige Sperre wurde am Mittwoch (8. Juni) von der ‚ITF‘ bestätigt, obwohl es in der offiziellen Stellungnahme heißt, dass sie nicht absichtlich gegen Dopingregeln verstoßen habe. Sharapova wird beim ‚CAS‘ Berufung gegen die Härte der Strafe einlegen.


Foto: WENN.com