Montag, 13. Juni 2016, 16:42 Uhr

Amber Heard: „Ich will kein Geld, ich will ein Kontaktverbot“

Seit Beginn des dramatischen Scheidungskriegs zwischen US-Schauspielerin Amber Heard (30) und ihrem Noch-Gatten, Hollywoodstar Johnny Depp (53) gibt es ein Hin und Her um Wahrheiten und Lügen.

Amber Heard: „Ich will kein Geld, ich will ein Kontaktverbot“

Einerseits wird die 30-Jährige als schamlose Lügnerin dargestellt, die es nur auf das Geld des ‚Fluch der Karibik’-Schauspielers abgesehen hat. Dieser sieht sich dagegen mit Vorwürfen häuslicher Gewalt konfrontiert und es wird das Bild eines gewalttätigen Trunkenbolds gezeichnet. Was ist die Wahrheit und wird sie jemals wirklich herauskommen? Das darf bisher jedenfalls noch bezweifelt werden. Angebliche „Insider“ haben nun gegenüber ‚TMZ’ verraten, dass es Amber Heard aber (wie ihr regelmäßig vorgeworfen wird) nicht um das Geld ginge. Das hätte anscheinend „die geringste Priorität.“ Ihre Absicht sei es dagegen, am kommenden Freitag vor Gericht ein „dauerhaftes Kontaktverbot“ gegen ihren Noch-Gatten zu erwirken. Demnach habe sie das Gefühl, „Schutz vor ihm zu benötigen“.

Zudem sei sie offenbar der Ansicht, dass sie auch „im Namen und für andere Opfer häuslicher Gewalt [handele], besonders, wenn der Täter reich und berühmt wäre.“ Das Team um die Schauspielerin wäre außerdem überzeugt davon, dass Mister Depp beim bevorstehenden Gerichtstermin nicht (unter Eid) aussagen werde. Ihrer Ansicht zufolge hätte dieser anscheinend „Angst, dass er etwas offenbart, weshalb man ihn wegen häuslicher Gewalt verfolgen könnte.“

Was noch dazu kommt: Die 30-Jährige rechne angeblich auch nicht damit, dass dieser eine schriftliche Erklärung vorlege, in der er solch eine Tat ausdrücklich ableugnet. Man erinnere sich: Hollywoodstar Mel Gibson (60) gab in seinem Gerichtsstreit mit Ex-Freundin Oksana Grigorieva (46) in solchen Dokumenten zu, dass er sie geschlagen hat. Das führte dann zur entsprechenden Anklage. Miss Heards Meinung nach hätte sie das dauerhafte Kontaktverbot so gut wie sicher, wenn ihr Noch-Gatte nicht aussagt. Laut ‚TMZ’ möchte sie selbst nämlich unbedingt ihren Bericht abgeben. Die Schauspielerin soll übrigens erst ein Angebot von Johnny Depp über Unterhaltszahlungen von 50.000 Dollar monatlich für die Dauer von acht Monaten abgelehnt haben. Der Grund: eine Klausel, wonach beide eine einstweilige Verfügung gegeneinander hätten erwirken können. Ein angeblicher „Insider“ verriet dazu gegenüber ‚TMZ’, dass die Schauspielerin „niemals zustimmen würde, Gegenstand einer einstweiligen Verfügung zu sein, wenn sie nicht diejenige ist, die gewalttätig geworden ist.“

Erst kürzlich berichtete das gleiche US-Klatschportal, dass die 30-Jährige 2009 selbst wegen eines Falls von häuslicher Gewalt festgenommen wurde. Tasya van Ree (40) die damals Betroffene, hat sich mittlerweile aber zu Wort gemeldet und alles nur als ein „Missverständnis“ bezeichnet. Ihrer Aussage nach waren die Anschuldigungen gegen Amber Heard schnell fallengelassen und sie wenig später wieder freigelassen worden. Es macht den Eindruck, als ob dieser Scheidungskrieg zwischen den beiden Parteien auch so schnell nicht beigelegt werden wird…(CS)

Foto: WENN.com