Montag, 13. Juni 2016, 16:00 Uhr

Cara Delevingne und ihre schwere Kindheit

Cara Delevingne hatte eine schwere Kindheit. Das Supermodel und seine beiden Schestern hatten als Kinder eigentlich alles, was man sich wünschen kann und wuchsen als Mitglieder der englischen High Society im Herzen Londons auf. Wären da nicht die Depressionen ihrer Mutter, die alles überschatteten.

Cara Delevingne und ihre schwere Kindheit

„Seit ich denken kann, fühle ich diesen Schmerz in mir“, sagte Pandora Delevingne Gespräch mit ‚The Times‘. „Ich erlebe immer wieder riesige Höhen und niederschmetternde Tiefen.“ Mit 30 Jahren erhielt die heute 56-jährige Britin die schockierende Diagnose: Bipolare Störung. Zu diesem Zeitpunkt versuchte sie bereits seit zehn Jahren ihren Schmerz mit Heroin zu betäuben. Besonders Cara Delevingne habe es nicht leicht mit ihr gehabt und sehr gelitten. Die Drogenabhängigkeit und Depressionen der Mutter lösten bei ihr Panikattacken aus, da sie in ständiger Angst eines Rückfalls von Pandora Delevingne litt. Als Teenager soll das heutige Supermodel sogar an Suizid gedacht haben. Zeitweise wuchsen die Kinder alleine bei ihrem Vater, dem Immobilienunternehmer Charles Hamar Delevingne auf, wenn ihre Mutter im Krankenhaus oder beim Entzug war.

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Trotz aller Probleme steht ihre Familie bis heute hinter dem ehemaligen Model: „Mein Mann und meine Mädchen haben mich immer unterstützt und versucht mich zu verstehen.“ Cara Delevingne ließ sich sogar den Schriftzug “Pandora“ auf ihren Oberarm tätowieren, während ihre Schwester Poppy erklärte: „Mum ist der tapferste Mensch, den ich kenne.“ Ihre älteste Tochter Chloe ist promovierte Biomedizinerin und hat mittlerweile selbst zwei Kinder. Eigentlich steht dem Glück von Pandora Delevingne also nichts im Wege. Es bleibt zu hoffen, dass sie eines Tages den tragischen Tod ihres Bruders Rupert überwindet, den sie als Grund für ihre Erkrankung angibt. Er starb im Jahr 2000 mit 25 Jahren an Kinderlähmung. Ihren Schmerz verarbeitete Pandora Delevingne in dem Buch „Shadows On My Wall“, für das sie bisher jedoch keinen Verleger gefunden hat.

Foto: WENN.com