Donnerstag, 16. Juni 2016, 16:52 Uhr

Christina Grimmie: Der Mörder war besessen von ihr

Christina Grimmies Mörder wollte um jeden Preis ihre Aufmerksamkeit gewinnen. Wie mehrere Bekannte von Kevin Loibl gegenüber ‚TMZ‘ berichten, war es ursprünglich keineswegs sein Plan, Christina Grimmie umzubringen. Tatsächlich kannte seine Vernarrtheit in sie keine Grenzen und er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, um jeden Preis ihr Herz zu gewinnen.

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Dafür änderte der 27-Jährige sogar sein Aussehen, ließ sich Haare transplantieren und die Augen lasern. Er war bereit, alles zu versuchen, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Loibl hörte ihre Musik bei der Arbeit, wurde Veganer, um abzunehmen und schwor, sie werde eines Tages seine Frau sein. Wie einer seiner Arbeitskollegen bei ‚Best Buy‘ berichtete, besuchte er im März eines von Grimmies Konzerten und deutete danach an, sie tatsächlich getroffen zu haben. Eine nahestehende Person von Christina Grimmie erklärte hingegen, dass sie nie Kontakt zu ihm hatte. Als sein Plan, sie kennenzulernen nicht aufging, änderte Loibl seine Vorgehensweise und entschied sich, die Sängerin umzubringen. Auslöser dafür könnten Andeutungen seiner Arbeitskollegen gewesen sein. Sie zogen ihn damit auf, niemals bei der 22-Jährigen zu landen, da sie in Wahrheit mit ihrem Produzenten zusammen sei. Auch wenn die Beziehung nie öffentlich wurde, zeichneten Photos der beiden auf ihren Social Media-Kanälen ein eindeutiges Bild.

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Loibl soll daraufhin außer sich vor Wut gewesen sein. Was folgte, war die Ermordung Christina Grimmies am vergangenen Freitagabend (10. Juni) nach ihrem Konzert in Orlando, Florida. Sie befand sich vor der Konzerthalle und schrieb Autogramme für ihre Fans. Grimmie war in der sechsten Staffel von ‚The Voice USA‘ im Team des ‚Maroon 5‘-Frontmanns Adam Levine und belegte den dritten Platz, nachdem sie zuvor mit Cover-Versionen berühmter Titel auf ‚YouTube‘ Ruhm erlangt hatte.

Foto: WENN.com