Freitag, 17. Juni 2016, 20:51 Uhr

Leonardo DiCaprio: Muss er in „Wolf of Wall Street“-Prozess aussagen?

Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (41) wurde offenbar von einem Richter angeordnet, als Zeuge im ,The Wolf of Wall Street’-Prozess auszusagen. Das berichtet unter anderem der britische ‚Guardian’. Und das Verfahren trägt auch nicht umsonst diesen Namen.

Leonardo DiCaprio: Muss er in „Wolf of Wall Street“-Prozess aussagen?

Denn die Klage dreht sich um die genauso betitelte Filmbiografie über den Börsenmakler Jordan Belfort (53) von Kultregisseur Martin Scorsese (73). Der ehemalige Investmentbanker Andrew Greene hatte Klage gegen die Produzenten des Films eingereicht und fordert nun 15 Millionen Dollar Schadensersatz. Die Behauptung: eine Nebenfigur des Streifens mit dem Namen Nicky ‚Rugrat’ Koskoff (gespielt von PJ Byrne, 41) würde in Wirklichkeit ihn porträtieren. Dabei werde er unter anderem als „Krimineller“ und „Drogenabhängiger“ dargestellt und zudem ständig Witze über sein Toupet gemacht. In der Klage wird vorgebracht, dass „die Szenen, die Mr. Greene betreffen falsch, verleumderisch und fundamental schädigend für Mr. Greenes professionellen Ruf, sowohl als Anwalt, als auch Investmentbanker sowie auch für seinen persönlichen Ruf“ sind.

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Laut ‚The Guardian’ sollen die Anwälte von Andrew Greene offenbar versucht haben, den Hollywoodstar zu einer Aussage unter Eid zu bewegen. Dieser wäre dafür aber „zu beschäftigt“ gewesen. Zudem brachten die Verteidiger vor, dass die Zeugenaussagen von Regisseur Martin Scorsese und US-Drehbuchautor Terence Winter (55) bereits genügen sollten. Aber Mister DiCaprios Beteiligung als Produzent bei dem Streifen hätte nun den Richter Steven Locke veranlasst, von ihm eine unbedingte Zeugenaussage zu fordern. Dann kann sich der Oscar-Preisträger dieses Mal wohl nicht noch einmal herausreden…(CS)

Foto: Pacific Coast News/WENN.com