Donnerstag, 23. Juni 2016, 19:49 Uhr

Modelkrieg: Tyra Banks mischt jetzt auch noch mit

Tyra Banks will den Supermodelkrieg beenden. Im Streit zwischen 90er-Jahre-Laufstegschönheit Stephanie Seymour und It-Model Kendall Jenner will die schöne 42-Jährige nun schlichten. Seymour hatte Kendall und Co. in einem Interview als ‚Zicken der Stunde‘ bezeichnet, da sie ihrer Ansicht nach dem Begriff ‚Supermodel‘ nicht würdig wären.

Modelkrieg: Tyra Banks mischt jetzt auch noch mit

Die schöne Kendall hatte daraufhin zurückgeschossen – und nun meldete sich Banks zu Wort. „Ich befinde mich gerade inmitten einen gewissen Krieges“, schrieb die Schönheit auf ihrer Webseite ‚beautybank.tyra.com‘. “ Ich verstehe zum Teil aus erster Hand, was da zwischen den Supermodels der Vergangenheit und der Gegenwart passiert. Zuerst möchte ich mich an die Original-Supermodels wenden, meine Schwestern, meine Girls: Wir haben uns zu zahllosen Castings geschleppt, haben Telefonzellen und U-Bahnen benutzt – keine Smartphones, keine Ubers. Wir wurden für Magazine engagiert, die heute nicht mal mehr existieren. Wir schwitzen Blut, Wasser und Tränen.“ Doch nun ein Sprung in die Zukunft: „Wir sehen junge Mädchen in Reality-Shows, und superberühmte Mädels in den sozialen Medien, die Supermodels genannt werden – und wir denken: ‚Was?! Das ist nicht fair! Ist dieser Erfolg überhaupt echt?‘ Und ich muss gestehen: Ja, das ist echt. Die Nachfrage nach diesen Mädchen ist extrem hoch.“

Und für sie sei der Druck sogar noch höher: Models wie Jenner oder Gigi Hadid müssten jede Sekunde top aussehen und auf ihren Accounts ständig Präsenz zeigen – dabei lauere ständig die Gefahr, als ‚Schla***‘ abgestempelt zu werden. „Veränderung ist hart“, meinte Banks abschließend. „Und was wir immer im Hinterkopf behalten sollen: als Team sind wir stärker als alleine. Ich habe genug Schmerz während meiner Modeljahre erlebt. Die Modelwelt ist nun aber eine aber eine Demokratie und wie müssen lernen, das zu feiern.“

Foto: WENN.com