Freitag, 24. Juni 2016, 16:04 Uhr

Charts der Woche: Red Hot Chili Peppers wieder im Spitzenfeld

„Böhse für’s Leben“ lautet das Motto der Böhsen Onkelz. Aus den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, sind sie seit Anfang der 1990er-Jahre nicht mehr wegzudenken.

Charts der Woche: Red Hot Chili Peppers wieder im Spitzenfeld

Jetzt können die Herrschaften (Foto unten) ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte hinzufügen, denn der Mitschnitt „Live am Hockenheimring 2015“ (siehe Video unten) katapultiert sich direkt auf Platz eins der Album-Charts und verdrängt Spitzenreiter Volbeat („Seal The Deal & Let’s Boogie“) auf Rang vier.

Ganze fünf Jahre hat es gedauert, bis die Red Hot Chili Peppers neues Material im Kasten hatten. „The Getaway“ enthält die Singleauskopplung „Dark Necessities“ (47) und startet an zweiter Stelle. Nach dem physischen Release von „A Moon Shaped Pool“ visieren Radiohead Position drei an.

Wer sich einen Überblick über Saltatio Mortis verschaffen will, der sollte zu „Licht und Schatten – Best Of 2000 – 2014“ greifen. Die Zusammenstellung beinhaltet alle wichtigen Songs der letzten 15 Jahre und macht auf Platz acht eine gute Figur.

Die Toppositionen der Offiziellen Deutschen Single-Charts werden wild durchgemischt. Vorwochengewinner David Guetta feat. Zara Larsson („This One’s For You“, zwei) macht Platz für Kungs vs. Cookin‘ On 3 Burners („This Girl“, eins); Mark Forster („Wir sind groß“, drei) schiebt sich an Max Giesinger(„80 Millionen“, vier) vorbei.

Der höchste Neueinstieg geht an „Duele el Corazon“ von Enrique Iglesias feat. Wisin (52, Video unten!).

Charts der Woche:  Red Hot Chili Peppers wieder im Spitzenfeld

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Fotos: Steve Keros