Samstag, 25. Juni 2016, 19:16 Uhr

Meryl Streep: Letztes Geheimnis von "Der Teufel trägt Prada" gelüftet

Meryl Streep ließ sich für ‚Der Teufel trägt Prada‘ von niemand geringerem als „Dirty Harry“ Clint Eastwood inspirieren.

Meryl Streep: Letztes Geheimnis von "Der Teufel trägt Prada" gelüftet

Die 67-jährige Kinolegende, die vor zehn Jahren die angsteinflößende Chefredakteurin Miranda Priestley mimte, gab zu, dass sie ihre Gänsehaut hervorrufende Flüsterstimme von Clint Eastwood abgekupfert hat. Damit das ganze dann noch ein bisschen witzig wird, nahm sich Streep außerdem ‚Silkwood‘-Regisseur Mike Nichols zu Vorbild. Sie verriet dem Magazin ‚Variety‘: „Die Stimme kam von Clint Eastwood. Er erhebt nie, nie, nie die Stimme und alle müssen sich herunter lehnen, um ihn zu hören. Dadurch wird er automatisch die mächtigste Person im Raum. Aber er ist nicht witzig. Das habe ich von Mike Nichols. Er hat eine Art, selbst die gemeinste Bemerkung mit etwas Selbstironie zur effektivsten Anweisung und bemerkenswertesten Korrektur zu machen, weil jeder lacht, selbst das Opfer. Der Gang ist wohl leider meiner.“

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Streeps Interpretation der Rolle stieß gleich beim ersten gemeinsamen Lesen des Drehbuchs auf große Begeisterung, wie ihr Co-Star Anne Hathaway im Interview verriet: „Als Meryl ihren Mund öffnete und eigentlich fast flüsterte, hielten alle im Raum den Atem an. Es kam so unerwartet und war so brillant.“ Trotz des Riesenerfolgs des Films, der die TV-Serie ‚Ugly Betty‘ – die US-amerikanische Version von ‚Verliebt in Berlin‘ – inspirierte, will Streep es bei einem Teil belassen und keine Fortsetzung drehen. Sie erklärte: „Ich würde gerne einen Film mit denselben Leuten drehen, aber etwas völlig anderes. Ich denke, der Film war einfach eine Punktlandung. Man sollte es dabei belassen.“

Foto: WENN.com