Montag, 27. Juni 2016, 12:10 Uhr

Brexit: Daniel Radcliffe hat Angst um die Zukunft

Daniel Radcliffe zeigt sich bestürzt über den Brexit und Donald Trump. Der 26-Jährige ist einer der bekanntesten britischen Schauspieler und ein Idol für viele junge Menschen nicht nur in Europa, seit er mit ‚Harry Potter‘ seinen Durchbruch schaffte.

Brexit: Daniel Radcliffe hat Angst um die Zukunft

Als Brite und Europäer ist Radcliffe von dem Ausgang des Brexit-Referendums geschockt und sehr besorgt. Das Wahlergebnis der Briten, die EU zu verlassen, verglich er mit dem Aufstieg Donald Trumps als amerikanischer Politiker, der mit rassistischen, homophoben und frauenfeindlichen Aussagen auf sie aufmerksam gemacht hat. In einem Interview mit ‚Vulture‘ erklärte der Darsteller: „Es ist die schlimmste Art des Nationalismus, die schlimmste Art des Patriotismus, und es ist verdammt erschreckend. Wir sind alle britisch, alle Teil desselben Landes. Aber die Menschen in Frankreich sind doch nicht so verdammt anders. Das ist ähnlich wie bei diesem Trump-Ding, wo wir anfangs gedacht hatten, dass das nie passieren wird und dass wir uns keine Sorgen machen bräuchten. Und nun stellen wir fest, dass wir nicht mehr Teil Europas sein könnten.“

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Radcliffe hatte bereits vor dem Referendum in öffentlichen Statements dazu aufgefordert, für den Verbleib in der EU zu stimmen. Tatsächlich ist er nun auch in seinem Beruf politisch, denn er spielt derzeit in dem Theaterstück ‚Privacy‘, das lose auf den Erfahrungen Edward Snowdens basiert und die Verletzbarkeit persönlicher Informationen im digitalen Zeitalter erläutert. Da gewisse Teile des Stücks improvisiert sind, können auch spontane Angriffe auf Donald Trump erfolgen.

Ab 25. August ist Radcliffe in ‚die Unfassbaren 2‘ zu sehen.

Foto: WENN.com