Dienstag, 05. Juli 2016, 14:50 Uhr

Anja Kling über ihre Generationen-WG

Anja Kling zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen. Sie erhielt bereits zahlreiche Preise, darunter den deutschen Comedy-Preis und einen Bambi. Jetzt spricht die 46-Jährige über ihre Macken und das Verhältnis zu ihrer Schwester.

Anja Kling über ihre Generationen-WG

Mit drei Generationen lebte die Familie von Anja Kling (auf dem Foto links) 20 Jahre lang Haus an Haus in der Nähe von Potsdam. „Wenn neun Leute aus einer Familie so eng auf einem Raum leben, fliegt schon mal eine Tür zu. Aber auch wenn wir uns gegenseitig mal auf den Geist gehen, lieben wir uns alle sehr und haben richtig viel Spaß miteinander. Das Schöne an dieser Generationen-WG ist, wir können zusammen sein, wann immer wir wollen. Niemand muss sich einsam fühlen.“

Ihre Schwester Gerit Kling ist bekanntlich ebenfalls Schauspielerin. Konkurrenzkampf gibt es zwischen den Schwestern nicht. „Nein, denn dazu ist unsere Liebe zueinander zu stark, wir gönnen uns gegenseitig unsere Erfolge. Klar, wenn die eine mal eine Flaute hat und die andere beruflich gerade unter vollen Segeln unterwegs ist, spürt man schon einen Kloß im Hals.“

Anja Kling über ihre Generationen-WG

Ihre gutes Verhältnis haben die beiden aber nie infrage gestellt. „Liebe – das ist für mich ein sehr warmes Gefühl. Glückliche Momente. Wenn die sich im Zusammensein oft einstellen, dann ist es Liebe“, schwärmt die Brandenburgerin.

Anja Kling sieht ihre Ungeduld übrigens als ihre größte Macke. „Das wird schlimmer, je älter ich werde. Für mich sieht es so aus, als würden sich die anderen im Zeitlupentempo bewegen. Dann reiße ich schnell mal etwas an mich und überfahre andere damit. Aber ich lerne immer wieder von anderen, zum Beispiel von meinem Sohn, der alles sehr, sehr ruhig angeht.“


Fotos: WENN.com, AEDT/WENN.com