Dienstag, 05. Juli 2016, 19:10 Uhr

Gina-Lisa Lohfink: So leidet ihre Familie

Gina-Lisa Lohfink hat in einem emotionalen Interview darüber gesprochen, welche Auswirkungen der Sextape-Prozess auf ihre Familie hat.
Die Blondine stand in der letzten Woche vor Gericht, da sie zwei Männer angeblich fälschlich der Vergewaltigung bezichtigt habe und sollte zudem 24 000 Euro Strafe zahlen, dagegen hatte sie Berufung eingelegt.

Gina-Lisa Lohfink: So leidet ihre Familie

Im ‚Extra‘-Interview mit Birgit Schrowange zeigte sich die 29-Jährige weiterhin sehr verletzt: „Das wollte ich wirklich nicht, dass die beiden mit mir Sex haben! Und dass die mich filmen.“ Einige Menschen zweifeln allerdings an ihrer Glaubwürdigkeit, das setzt dem Fernseh-Star sichtlich zu: „Ich kann es verstehen. Aber man will sagen: Was ist mit euch los? Warum? Ich habe davon nichts, ich bin doch schon bekannt. Dadurch stehe ich nicht gut da. Es ist nichts Schönes, ich will so was nicht haben.“ Ihre Familie leide ebenfalls unter der Geschichte: „Das war ganz schlimm. Wie viele Tränen meine Familie verschwendet hat (…) Das ist schlimm, wie die sich manchmal auch dafür schämen.“

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Trotzdem gibt es auch positive Seiten, denn so wurde sie zum Symbol einer Reformation des existierenden Sexualstrafrechts und konnte sich über viel Unterstützung freuen: „Ich kann es gar nicht so richtig realisieren, weil ich so überwältigt und auch beeindruckt bin. Wahnsinn, wie viele Menschen hinter mir stehen. Manchmal denke ich: Krass, warum hilft mir keiner. Aber ich bin gar nicht alleine …“


Foto: Ralf Succo/WENN.com