Mittwoch, 06. Juli 2016, 13:45 Uhr

Matt Damon besorgt: " Ich weiß nicht, was noch passieren muss"

Matt Damon äußert sich zu den amerikanischen Waffengesetzen. Auf einer Pressekonferenz zu seinem neuesten ‚Bourne‘-Film in Australien, äußerte sich der amerikanische Schauspieler zu den umstrittenen Waffengesetzen in seiner Heimat.

Matt Damon besorgt: " Ich weiß nicht, was noch passieren muss"

Er bedauert es, dass die USA scheinbar nicht in der Lage sind, eine „vernünftige“ Debatte über eine schärfere Waffenkontrolle zu führen. „Waffenkontrolle ist so ein persönliches Problem für die Leute, dass wir nicht einfach vernünftig darüber sprechen können. Wir können es einfach nicht“, sagte der 45-Jährige. „Die Menschen reagieren so emotional, selbst wenn du nur eine Anregung gibst, keine AK-47s an Menschen auf der Terror-Beobachtungsliste zu verkaufen. Das ist ein Reinfall. „Ich weiß nicht, was noch passieren muss.“

Matt Damon nimmt damit Bezug auf die Schießerei in einem Club in Orlando im Juni diesen Jahres, bei der 49 Menschen ums Leben kamen. Der Schütze wurde als mutmaßlicher Terrorist auf der Beobachtungsliste geführt, konnte jedoch trotzdem das AK-47 Gewehr kaufen, mit dem er seine Opfer erschoss. Als Gegenbeispiel führt der Schauspieler Australien an, wo die Waffengesetzte 1996 verschärft wurden.

Matt Damon besorgt: " Ich weiß nicht, was noch passieren muss"

„Es ist toll, was Australien getan hat. Denn ihr hattet keine Massenschießerei, seid ihr euch dachtet ‚Nein, wir gehen damit vernünftig um‘. Und niemandes Rechte wurden verletzt. Es geht euch gut. Ich wünschte, wir könnten genauso vernünftig sein, aber ich glaube das passiert in diesem Leben nicht mehr“, beklagte Damon.

Unser Foto oben zeigt Matt Damon bei einem Fotoshooting für das Herrenmagazin ‚GQ‘ am Wochenende in Downtown Los Angeles.

Foto: Cousart/JFXimages/WENN.com