Mittwoch, 06. Juli 2016, 22:50 Uhr

UK-Newcomerin Shura: Vom 80er-Pop bis zum Bedroom-R&B

„What’s It Gonna Be?“, lautet die eindringliche Frage, die  Shura in Form ihrer neuen Single in die Runde wirft, um sie dann mit ihrem Debütalbum „Nothing’s Real“ zu beantworten. Der mit Spannung erwartete Longplayer von Shura erscheint am 8. Juli bei Polydor Records.

UK-Newcomerin Shura: Vom 80er-Pop bis zum Bedroom-R&B

Auf „Nothing’s Real“ verbindet Shura verschiedenste Einflüsse und kreiert daraus etwas vollkommen Eigenes und Neues: mal dominiert ansteckender Achtziger-Pop (etwa: frühe Madonna-Aufnahmen, Janet Jackson), mal grüblerischer Bedroom-R&B (à la Dev Hynes), wobei zwischendurch auch Alternative-Rock-Anflüge durchschimmern, die in Richtung War on Drugs oder auch Fleetwood Mac gehen können.

Bezugspunkte für den provokanten Titel des Albums gibt es reichlich, denn die LP ist durchzogen mit Samples aus Amateur-Filmaufnahmen aus ihrer eigenen Kindheit, die Shura auf ihren Hang zu Science-Fiction-Dingen treffen lässt – eine Kombination, der „Nothing’s Real“ seine bewegende, manchmal fast schon übernatürliche Stimmung verdankt.

„Ja, so Sachen wie ‘Interstellar’ zum Beispiel, da war ich regelrecht besessen von während der Arbeit an diesem Album“, berichtet sie, „und im Grunde genommen geht es da ja nur um so große Themen wie Zeit, Tod, Familie. Die Tatsache, dass ein Teil der Handlung im Weltall spielt, ist da fast schon nebensächlich.“

Ihre eigene Reise begann an einem weniger entlegenen Ort: In Manchester, wo Shura und ihr Zwillingsbruder Nick als Kinder einer russischstämmigen Schauspielerin und eines englischen Dokumentarfilmers zur Welt kamen.

UK-Newcomerin Shura: Vom 80er-Pop bis zum Bedroom-R&B

Fotos: Universal Music