Freitag, 08. Juli 2016, 19:20 Uhr

Beyoncé: Prügelei bei Konzert in Glasgow

Bei der gestrigen (7. Juli) Show ihrer ‚Formation’-Welttournee von R’n’B-Star Beyoncé (34) in Glasgow, Schottland soll es angeblich zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen sein. Das berichtet unter anderem das Klatschblatt ‚Daily Record’.

Beyoncé: Prügelei bei Konzert in Glasgow

Zuvor hatte die Gattin von US-Rapper Jay Z (46) die Konzertbesucher noch um eine Schweigeminute zum Andenken an die tragischen Opfer der amerikanischen Polizeigewalt Alton Sterling und Philando Castile gebeten. Dem Blatt zufolge sollen „ein paar wenige Fans“ mit anderen aneinandergeraten sein. Daraufhin hätten Aufpasser beim Konzert zum Schutz des restlichen Publikums eine Barriere gebildet. Dadurch seien aber offenbar auch Konzertbesucher, die ihre Plätze kurz verlassen hatten, daran gehindert worden, wieder auf ihre Sitze zurückzukehren.

Laut diversen Twitter-Botschaften hätte das zu einigem Unmut der Betroffenen geführt. Die Gewaltausbrüche während des Konzerts, die von einem Sprecher der schottischen Polizei auch bestätigt wurden, zeugen nicht gerade von großer Intelligenz der Rowdys angesichts der dramatischen Ereignisse in den USA.

Beyoncé: Prügelei bei Konzert in Glasgow

Beyoncé hatte übrigens früher am Abend auf ihrer Webseite sowie in den sozialen Medien bereits einen emotionalen offenen Brief zu den tragischen Vorfällen gepostet. Darin schrieb sie unter anderem, dass sie es satt habe und es leid sei, dass so viele junge Leute ihres Lebens beraubt werden: „Es liegt an uns, dass wir eine klare Haltung einnehmen und einfordern, dass sie damit aufhören, uns umzubringen. Wir benötigen kein Mitgefühl. Was wir brauchen ist, dass jeder unser Leben respektiert.“

Ein von lauren (@la_travels) gepostetes Video am

Sie würden daher als Gemeinschaft gegen jeden kämpfen, der glaube, dass jeder Mord oder jede gewalttätige Handlung von denen, die geschworen haben, sie alle zu beschützen ständig straflos ausgehen sollte, so die Sängerin weiter. Zahlreiche weitere Stars, darunter auch Olivia Wilde (32), Demi Lovato (23), Will.i.am (41), John Legend (37) und Rosario Dawson (37) zeigten sich auf Twitter ebenfalls schockiert über die kürzlichen dramatischen Ereignisse sowie den tödlichen Schüssen auf Polizisten in Dallas während einer Anti-Rassismus-Demonstration. (CS)

Fotos: WENN.com, Twitter