Freitag, 08. Juli 2016, 16:00 Uhr

Charts der Woche: Rap-Duo 257ers auf Platz eins

1997 als Graffiti-Crew gegründet, 2006 neu zum Leben erweckt und 2014 mit der ersten Nummer eins gekrönt, erreichen die 257ers nun den nächsten Karriere-Höhepunkt. Das Essener Rap-Duo, das mit „Holland“ einen der Urlaubshits des Sommers beisteuert, präsentiert seinen „Mikrokosmos“ an der Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Charts der Woche: Rap-Duo 257ers auf Platz eins

Shneezin und Mike verdrängen In Extremo („Quid Pro Quo“) an die sechste Stelle.

Elvir Omerbegovic, President of Rap Selfmade Records und Universal Music Deutschland sagte dazu: „Wir freuen uns sehr über das zweite Nummer 1-Album der 257ers in Folge und das neunte Nummer 1 Album für uns als Label. „Mikrokosmos“ ist eine der besten Platten, die wir bisher veröffentlicht haben und enthält neben dem Sommerhit „Holland“, der aktuell noch jede Woche in den Offiziellen Deutschen Single- und Streaming-Charts steigt, viele weitere großartige Songs. Die Jungs werden mit diesem Album weiter wachsen und noch viel von sich hören lassen.“

Unser Foto zeigt v.l.n.r. Alexis Troy (Produzent), Elvir Omerbegovic (President of Rap Selfmade Records und Universal Music Deutschland), Shneezin, Mike (257ers), Markus Huber (Produktmanager).

„Schiff ahoi“! Die Calimeros sind in bester Kreuzfahrtstimmung und gehen auf Rang zwei an Bord. Für die Schweizer Schlagerband ist es die bislang beste Platzierung. Hinter Roland Eberhart und seinen Jungs knüpfen Blink-182 an alte Erfolge an. In den frühen 2000ern mit Songs wie „All The Small Things“ und „What’s My Age Again?“ bekannt geworden, besingen die Punkrocker nun ihre Heimat „California“.

Gitarrenlegende Eric Clapton schart auf seinen „Crossroads Guitar Festivals“ alle drei Jahre das Who is Who der Branche um sich. Nun erscheint erstmals ein umfangreicher Audioauszug auf drei CDs. „Crossroads Revisited Selections From The Crossroads Guitar Festivals“ startet auf zehn.

Die Single-Charts vermelden eine neue Spitzenreiterin: Imany, eine junge Newcomerin aus Frankreich, steht mit ihrem Ohrwurm „Don’t Be So Shy“ und dank Unterstützung der russischen Remixer Filatov & Karas erstmals vorne. „This Girl“ (Kungs Vs. Cookin‘ On 3 Burners) und „This One’s For You” (David Guetta feat. Zara Larsson) heimsen die weiteren Medaillen ein.

Singer-Songwriterin Mø steuerte die Vocals zum Major Lazer-Hit „Lean On“ bei. Ihre erste große eigene Nummer heißt „Final Song“, debütiert auf 84 und dürfte nicht ihr letztes Lied gewesen sein. Noch besser als die Dänin kommen nur Coldplay vom Fleck. „Up&Up“ geht von 0 auf 79.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Fotos: Selfmade Records