Montag, 11. Juli 2016, 15:09 Uhr

Cristiano Ronaldo: Seine Final-Motte hat eigenen Twitter-Account

In den wohl schönsten schlimmsten Minuten seines Fußballer-Lebens umschwirrte gestern eine Motte Cristiano Ronaldos (31) Auge beim EM-Finale gegen Frankreich. Als der portugiesische Fußballstar nach nur 17 Minuten wegen einer Verletzung aufgeben musste, schien das Insekt ihm Trost spenden zu wollen.

Cristiano Ronaldo: Seine Final-Motte hat eigenen Twitter-Account

Als dieser sich nämlich weinend vor Verzweiflung, Schmerz und Wut auf den Rasen des Stade de France setzte, ließ sich auch die Motte kurz auf seinem Auge nieder. Und diese Szene rührte einen Twitter-User offenbar so sehr, dass er mit ‚Cristiano’s Moth’ (‚Cristiano’s Motte’) prompt einen „eigenen“ Account für den heldenhaften Nachtfalter einrichtete. Wie wenig verwunderlich, kann dieser dann auch in wenigen Stunden bereits fast 5.000 Follower vorweisen. Damit hat die Motte mit ihrem gestrigen kurzen TV-Auftritt ihre berühmten „15 Minuten Ruhm“ erlangt.

Und genau das hatte sie auch im Sinn, wie sie selbst auf ihrem „eigenen“ Account „berichtet“. Da lässt das Insekt die „Fans“ dann auch „brühwarm“ an seinen gestrigen Erfahrungen teilhaben.

Die Anhänger erfahren endlich den Grund für den Körperkontakt mit Mister Ronaldo: „Der Kuss einer Motto bringt Glück.“ Das erwies sich am Ende ja auch als richtig. Und man erfährt ebenfalls, dass die Glücksmotte natürlich auch ganz kurz mal den Gewinnerpokal „anfassen“ durfte. Wie es bei so schnell in die Höhe schießenden Stars häufig der Fall ist, bleibt Neid nicht aus. Der britische Comedian Ricky Gervais (55) brachte dann auch gleich die nicht ganz ernst gemeinte Falschmeldung in Umlauf, das „weltberühmteste Fußball-Insekt“ sei „nach einer langen und illustren Karriere“ gestorben. Dabei wäre die Motte nur „sechs Wochen alt“ geworden. Der Kommentar des Betroffenen ließ dann aber nicht lange auf sich warten und lautete: „Ich bin tief verletzt und fühle mich durch diese falsche Aussage von Ricky Gervais beleidigt. Dazu möchte ich sie öffentlich dementieren.“ Dann ist der aufgehende Stern des Insekts glücklicherweise noch nicht erloschen und man darf sicher noch viele inspirierende Auftritte von ihm erwarten.

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Was aber gestern beim EM-Finale generell auffiel: nicht nur die Cristiano-Ronaldo-Motte hatte ihren großen Auftritt, sondern die Plagegeister schwirrten generell in großer Überzahl im Stadion wild umher.

Wie kam es eigentlich zu der Mottenplage? Medienberichten zufolge sollen die Flutlichter des Stade de France in der Nacht vor dem Finalspiel aus Sicherheitsgründen anscheinend angelassen worden sein. Das war geradezu eine Einladung für tausende der Nachtfalter, die sich in der Dämmerung auf Futter- und Partnersuche begeben und sich dabei an hellen Lichtquellen orientieren. Auch tagsüber ließen sich diese dann nicht mehr verscheuchen und machten entsprechend ihre Runde im Stadion, wobei sie um Zuschauer und Spieler herumschwirrten. Und so kam schließlich auch Mister Ronaldos Glücksmotte zu ihrem verdienten, hart erarbeiteten Promi-Status…(CS)

Foto: WENN.com