Montag, 11. Juli 2016, 20:55 Uhr

"Suicide Squad": Will Smith darf endlich richtig fies sein

Will Smith freut sich, endlich mal einen Anti-Helden spielen zu können. Der Schauspieler hat sich bisher vor allem durch die Rolle eines Retters in Weltuntergangs-Szenarien einen Namen gemacht.

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In ‚Suicide Squad‚ spielt er den Killer Deadshot, der mit Moral nicht so recht viel anfangen kann. Im Interview mit ‚Entertainment Weekly‘ gab er nun zu, dass er sich befreit fühlt, einen Bösewicht zu mimen: „Ich habe zuvor noch nie eine Figur gespielt, der die Dinge einfach scheißegal sind. Es ist sehr befreiend, nicht das moralische Rückgrat des Films sein zu müssen.“ Zum ersten Mal verkörpert jemand die Comic-Figur. Angeblich habe ihm der Regisseur David Ayer das Buch ‚The Anatomy of Motive‘ ans Herz gelegt, um sich in das Hirn eines Serienkillers zu versetzen. Darin wird vor allem das Gefühl übermittelt, dass das Töten für einen Mörder Befriedigung bedeutet.

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Eine Schwachstelle hat seine Figur allerdings: „Seine Achillesverse ist seine Tochter. Er liebt dieses kleine Mädchen und deswegen entsteht diese bizarre, widersprüchliche Denke, wonach er es liebt, Leute zu töten, aber das ist etwas, das seine kleine Tochter nicht will. Sie will einen Vater.“ In ‚Suicide Squad‘ muss eine Truppe Anti-Helden wie der Joker, Harley Quinn oder Killer Croc sich zusammenrotten, um die Welt zu retten. Am 18. August 2016 wird der Streifen hierzulande in die Kinos kommen.

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Fotos: Warner Bros., Enertainment Weekly