Mittwoch, 13. Juli 2016, 20:23 Uhr

Meltem Acikgöz: Die DSDS-Zweite meldet sich zurück

Vor zwei Jahren belegte Meltem Acikgöz bei „Deutschland sucht den Superstar“ den zweiten Platz, hinter Aneta Sablik. Auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlichte sie seitdem regelmäßig neue Videos, doch nun wurde es Zeit für eine neue Single.

Meltem Acikgöz: Die DSDS-Zweite meldet sich zurück

„Scheiß auf Jungs“ heißt ihr neuer Song und setzt direkt ein Statement an die Männerwelt. klatsch-tratsch.de sprach mit Meltem über Liebeskummer, „DSDS“ und den Jo-Jo Effekt.

Bevor du bei „DSDS“ teilgenommen hast, warst du Mitarbeiterin bei „Mc Donalds“, bist du nach dem Ende der Castingsendung in dein altes Leben zurückgekehrt?
Nach „DSDS“ habe ich nicht weiter bei McDonalds gearbeitet, ich hatte schon während der Live-Shows gekündigt. Ich habe mich auf die Musik konzentriert und Auftritte wahrgenommen. Ich habe weiterhin YouTube Videos gemacht, dass wollte ich nie aufgeben. Ich verdiene durch YouTube und natürlich durch meine Auftritte mein Geld. Jetzt, nach zwei Jahren ist meine Single endlich draußen.

Deine Fans haben lange auf eine Single warten müssen, warum hat es zwei Jahre gedauert, bis du einen Song veröffentlicht hast?
Wir wollten schauen, in welche Richtung ich musikalisch gehen will. Ich habe mich dann für Deutsch entschieden, weil ich auf meinem YouTube Kanal auch viele Deutsche Songs gesungen habe und das immer sehr gut ankam. Es hat leider ein bisschen gedauert, das stimmt. Aber ich finde für gute Musik, muss ein bisschen Zeit vergehen. Mittlerweile bin ich so froh, dass die Single draußen ist und sie passt wie die Faust aufs Auge zu mir.

Während deiner „DSDS“-Zeit warst du als Balladen-Queen bekannt. Nun singst du auf Deutsch, wie kam es dazu?
Ich wollte weg von den Balladen, ich wollte eine ganz andere Richtung einschlagen. Ich wollte in die Richtung Deutsch-Pop, wo man ein bisschen tanzen und sich bewegen kann. Natürlich liebe ich noch immer Balladen, aber ich möchte eine andere Seite von mir zeigen. Ich mache seit drei Jahren YouTube Videos und singe dort auf Deutsch. Damit habe ich die Millionen Klicks bekommen, deswegen dachte ich, dass kann gar nicht falsch sein. Deswegen habe ich die Single auf Deutsch gemacht.

In deinem Song „Scheiß auf Jungs“ verbreitest du eine eindeutige Message, warum war dir diese so wichtig?
Die Message war mir sehr wichtig, denn ich habe ihn für eine Freundin gesungen. Ich musste bereits an sie denken, als ich den Song aufgenommen hatte. Wir haben dasselbe zusammen erlebt, wo sie Liebeskummer hatte und ich war für sie da. Diese Situation kennt jede Frau und warum sollte es nicht einen Song geben, der dir Kraft gibt und dich hochpusht. Es ist ja kein Anti-Männer Songs, sondern es geht um Freundinnen, die zusammenhalten.

Hattest du selbst auch schon einmal Liebeskummer?
Klar hatte ich auch schon einmal Liebeskummer, wo meine Mädels für mich da waren, mit Eiscreme und Liebesfilmen. Das macht mich glücklich, wenn ich die ganzen Kommentare lese, dass sich Mädchen bedanken für den Song.

Was ist denn dein Tipp für Mädels, die unter Liebeskummer leiden?
Ablenken! Das ist mein ultimativer Tipp. Rausgehen, mit Freundinnen treffen und was unternehmen. Es bringt absolut nichts, nur im Zimmer zu sitzen und zu weinen.

Deine neue Single und auch das Video dazu hast du bereits veröffentlicht, folgt demnächst auch ein ganzes Album?
Ein Album ist erst einmal noch nicht geplant, ich wollte zuerst die Single herausbringen. Wenn alles gut läuft, wird es sicherlich auch ein Album geben.

Du hast seit deiner „DSDS“-Teilnahme einiges abgenommen, hast du eine Diät gemacht?
Bei mir ist das wie so eine Achterbahnfahrt, während „DSDS“ hatte ich etwas mehr gewogen, nach „DSDS“ war ich plötzlich nur noch 50 Kilo. Jetzt habe ich wieder etwas zugelegt. Ich habe versucht meine alten Hosen anzuziehen, da habe ich nicht mehr reingepasst. Ich finde aber, eine Frau sollte Kurven haben. Optimal wären wahrscheinlich 2-3 Kilo weniger. Man sollte sich fit fühlen, das ist das Wichtigste.

Achtest du auf deine Ernährung?
Ich esse sehr gerne und ich esse viel. Ich habe immerhin sechs Jahre bei McDonalds gearbeitet, ich mag einfach gerne Burger und manchmal gibt es davon einfach mehr. Wenn ich einen DVD Abend mache, dann esse ich gerne Chips.

Schaust du als ehemalige „DSDS“-Teilnehmerin eigentlich noch die aktuellen Staffeln?
Ich habe die letzte Staffel geschaut, wo Prince Damien gewonnen hat. Für mich waren die Live-Shows immer das Highlight von „DSDS“. Jetzt gibt es nur noch die Event-Shows, daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Ein Glück war ich in der letzten Staffel, wo es noch die Live-Shows gab.

Du wohnst nicht unbedingt in einer Großstadt, wärst du bereit für die Karriere umzuziehen?
Ich wohne im Saarland, es ist das kleinste Bundesland Deutschlands. Der Flughafen ist so klein, dass du reingehst und direkt am Gate bist. Aber ich liebe es hier, hier habe ich meine Familie und Freunde. Für die Musik umziehen würde ich nur, wenn es richtig gut laufen würde. Dann würde ich es mir überlegen. Aber ich bin ein Familienmensch.

Wie sieht es mit der eigenen Familienplanung aus oder ist das Thema noch weit in der Zukunft?
Ich werde dieses Jahr 27, so ganz weit entfernt ist die eigene Familienplanung nicht mehr. Denn ich habe immer gesagt, ich würde gerne mit 30 Mutter werden. Das finde ich ein optimales Alter. Aber ich bin sowieso gerade Single.