Freitag, 15. Juli 2016, 15:59 Uhr

Charts der Woche: Biffy Clyro erstmals auf Platz 1

Nach ihrem Doppelwerk „Opposites“ präsentieren sich Biffy Clyro deutlich gewandelt und schlagen auf „Ellipsis“ rauere Töne an. Die Fans goutieren den Stilwechsel mit dem ersten Platz der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Charts der Woche: Biffy Clyro erstmals auf Platz 1

Im sechsten Anlauf steht die schottische Rockband damit erstmals auf dem Thron. Die 257ers verkleinern ihren „Mikrokosmos“ und ziehen sich an die achte Stelle zurück. „Wir lassen uns das Blödeln nicht verbieten“ stellen J.B.O. auf Album Nummer „11“ klar. Die fränkische Spaßband ist seit 27 Jahren aktiv und produziert neben Coverversionen auch eigene Songs. Hannes Holzmann und seine Jungs steigen hinter den Red Hot Chili Peppers („The Getaway“), Volbeat („Seal The Deal & Let’s Boogie“) und Udo Lindenberg („Stärker als die Zeit“) auf Rang fünf ein.

Seine HipHop-„Predigt“ trägt MC Bomber an siebter Stelle vor. Das Debütalbum des bewusst prollig auftretenden Newcomers erscheint auf dem neu gegründeten Frauenarzt-Label Proletik und ist nichts für Zartbesaitete.

Das Podium der Single-Charts bleibt unangetastet: Sommerhit-Anwärterin Imany („Don’t Be So Shy“) feiert ihre zweite Nummer-eins-Woche vor Kungs Vs. Cookin‘ On 3 Burners („This Girl”) und David Guetta feat. Zara Larsson („This One’s For You”). Die höchsten Neueinstiege sichern sich US-Rapper Kent Jones („Don’t Mind“, 49, Video unten!) und der deutsche DJ Topic („Find You“, 57, feat. Jake Reese).

Charts der Woche: Biffy Clyro erstmals auf Platz 1

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans.

Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: Austin Haregrave