Montag, 18. Juli 2016, 13:20 Uhr

Andrea Berg stand kurz Flammen und hofft auf Heilung

Andrea Berg (50) hat sich bei einem Auftritt verletzt. Die Sängerin befand sich in der hessischen Stadt Wetzlar und wollte eigentlich den Song ‚Piraten wie wir‘ performen, als sie sich durch einen Fehler in der Pyrotechnik schwere Verbrennungen an der Schulter zuzog.

Andrea Berg stand kurz Flammen und hofft auf Heilung

Der Auftritt fand im Rahmen der Vorpremiere ihrer Tour ‚Seelenbeben‘ statt. Laut ‚Bild.de‘ erlitt sie Verbrennungen zweiten und dritten Grades an Arm und Schulter. Schuld gewesen ist angeblich ein großer Drache, an dem sie vorbeilief und der die Feuerfontäne versprühte, die zu stark und in die falsche Richtung abgefeuert wurde. Das Kostüm der Sängerin fing kurz Feuer, sie performte allerdings tapfer weiter. In einem Clip sieht man die Sängerin, wie sie sich kurz an die Schulter greift und dann aber weitermacht. Sie erklärte dazu: „Ich konnte meinen Kopf gerade noch zur Seite werfen. Ich spürte plötzlich einen höllischen Schmerz. Aber wenn du auf der Bühne stehst, die Fans vor dir siehst, und das Adrenalin hochschießt, vergisst du alles andere! Ich habe einfach weitergesungen.“

In einer Pause wurde Berg mit Salben behandelt, sie spielte das Konzert bis zum Ende. Sie wird nicht pausieren, denn das sei sie ihren „Fans schuldig, die sich wochenlang auf diesen Abend gefreut haben“.


Auf Facebook erklärte die erfolgreiche Schlagersängerin ihren Fans heute dazu: „Das Feuer hat mich am Samstag während unserer Vorpremiere in Wetzlar erwischt und jetzt weiß ich, welche Schmerzen man durchsteht, wenn man gegen einen feuerspeienden Drachen kämpfen muss! (…) Mein Bühnenkostüm ist übrigens im Eimer, das ist angebrannt, aber das ist nicht so schlimm, das Kleid kann man ersetzen. Ich hoffe dagegen, dass meine verbrannten Hautstellen ohne große Narben wieder zusammenwachsen. Jedenfalls: Beim Heimspiel in der Mechatronik Arena in Aspach am Freitag und Samstag bin ich definitiv dabei. Ich freue mich, euch gesund und munter zu sehen.“

Foto: Brian Dowling/WENN.com