Montag, 18. Juli 2016, 20:15 Uhr

Kim Hnizdo: Wer It-Girl werden will, geht zu "Germany's next Topmodel"

Kim Laura Hnizdo gewann im Mai die diesjährige Staffel von „Germanys Next Topmodel“ und ist seitdem nur noch auf Achse. Neben zahlreichen Events, die Kim nun besuchen darf, lief sie als Model auch auf der Berliner Fashion Week.

Kim Hnizdo: Wer It-Girl werden will, geht zu "Germany's next Topmodel"

klatsch-tratsch.de traf Kim am Rande des „Urban Decay“ Events und sprach mit dem blitzgescheiten „Topmodel“.

Dein Sieg bei „GNTM“ ist nun ein paar Wochen her, was ist deine Bilanz der letzten Zeit?
Mein Resümee ist, dass ich in den letzten drei Wochen vielleicht zwei Nächte in meiner Wohnung geschlafen habe und ganz dringend Mal einen freien Tag bräuchte. Es war die Fashion Week, dann war ich für einen Job in Hamburg und danach wieder in Berlin. Ich freue mich aber auch mal ein Wochenende einfach zu Hause zu sein. Ich bin aktuell super viel unterwegs, genieße diese Zeit aber auch total. Denn ich sehe auch ständig ein paar der anderen „GNTM“ Mädels und ich hätte nicht gedacht, dass nach der Show so ein enger Kontakt entsteht.

Von anderen ehemaligen „GNTM“-Gewinnerinnen hört man nicht immer so positive Worte…
Ja das stimmt! Es ist viel positiver als ich dachte, denn man hört schon oft, dass andere Gewinnerinnen oder Teilnehmerinnen keine Jobs bekommen und man einfach nichts mehr von ihnen hört. Ich hätte gedacht, das weniger nach dem Sieg kommt. Ich bin überrascht, dass ich so viel arbeiten darf und kann.

Für ein Model ist es sicherlich ein Traum, auch im Ausland erfolgreich zu sein, wie sieht es bei dir aus?
Natürlich würde ich super gerne ins Ausland gehen und wir waren ja auch für die Dreharbeiten zu „GNTM“ sehr viel unterwegs. Aber ich glaube, im ersten Jahr ist es für mich besser in Deutschland zu bleiben. Ich sollte einfach ausnutzen, dass ich als Gewinnerin hier in aller Munde bin und abwarten, bis es im nächsten Jahr eine neue Gewinnerin gibt. Wenn ich direkt jetzt ins Ausland gehe, fange ich schließlich wieder von Null an. Und hier in Deutschland ist es nicht so, man kennt mich nun.

Eine plötzliche Bekanntheit kann auch seine Schattenseiten mitbringen.
Ich glaube man hat mich oft genug weinen sehen im Fernsehen. Wenn man so viel unterwegs ist, ist man auch hin und wieder einsam. Ich bin alleine in der Bahn, alleine im Flugzeug und alleine im Hotelzimmer. Man ist einfach viel weg von zu Hause, das ist immer eine Sache, ob man damit umgehen kann oder nicht. Ich habe einfach gelernt, dass ich mich umso mehr freue, wenn ich zu Hause bin.

Plötzlich sind auch alle an deinem Beziehungsstatus interessiert.
Ja, das stimmt. Normalerweise, wenn man sich von einem Partner trennt, so wie ich kürzlich, dann macht man das unter sich aus. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass plötzlich die ganze Nation über deinen Beziehungsstatus diskutiert.

Kim Hnizdo: Wer It-Girl werden will, geht zu "Germany's next Topmodel"

Gerade die Beziehung mit deinem Ex „Honey“ war groß und breit in der Presse.
Und ich bereue es, dass ich es so in die Öffentlichkeit getragen habe. Ich habe daraus am allermeisten gelernt und möchte meine zukünftigen Beziehungen aus der Öffentlichkeit fernhalten. Mein Privatleben hat mit meinem Job nämlich überhaupt nichts zu tun, deswegen werde ich es in Zukunft auch privat lassen.

Offiziell bist du Single, wie können dich junge Männer denn kennenlernen?
Also ich bin absolut nicht der Internet-Dater. Weder Tinder, noch Lovoo, noch Facebook oder Instagram. Ich habe auch ehrlich gesagt noch nie jemanden über so etwas kennengelernt. Wenn ich jemanden treffe, muss er mich von Auge zu Auge überzeugen. Ich glaube, wenn es passt und du mit ihm auf einer Wellenlänge bist, dann merkst du das ganz schnell.

Viele junge Mädchen streben auch eine Modelkarriere an, würdest du ihnen empfehlen zu „GNTM“ zu gehen?
Also sagen wir mal so, Mädels, die diese It-Girl Schiene anstreben wollen und die sich den Konsequenzen bewusst sind, sollten zu „Germanys Next Topmodel“ gehen. Aber macht das nicht, wenn ihr erst 16 seid, sondern ab 18. Es ist eine Show, die dich bekannt macht, aber am Ende ist es immer noch eine Fernsehshow.

Kim Hnizdo: Wer It-Girl werden will, geht zu "Germany's next Topmodel"

Welche beruflichen Ziele möchtest du dir noch erfüllen, schließlich bist du durch deinen Sieg schon auf dem Cover der „Cosmopolitan“ gewesen.
Das ist eine gute Frage. Ich glaube jedes Model träumt von „Victoria Secret“, ich bin aber zu realistisch dafür, um das jetzt anzustreben. Ich wünsche mir, auch irgendwann einmal, unabhängig von „GNTM“ einen Namen zu machen. Ansonsten wäre New York ein Traum, ich war schon einmal da, aber nur 24 Stunden. Aber es hat mir schon sehr gut gefallen.

Fotos: AEDT/WENN.com