Mittwoch, 20. Juli 2016, 20:51 Uhr

Matt Damon und das Problem "Waffe auf dem Poster"

Matt Damon und Julia Stiles wehren sich gegen Kritik. Die beiden Schauspieler werden Ende des Monats in dem mittlerweile vierten ‚Jason Bourne‘-Film zu sehen sein. Der Streifen erregt bereits vor seiner Premiere Aufmerksamkeit, indem Lena Dunham ihren Mund aufmachte, um Kritik zu äußern.

Matt Damon und das Problem "Waffe auf dem Poster"

Auf dem amerikanischen Filmposter ist nämlich – nicht ungewöhnlich bei einem Actionfilm – eine Waffe zu sehen. So etwas sei in einer Zeit wie der heutigen nicht zu verantworten, mahnte Dunham. Damon und Stiles verstehen diese Kritik zwar – schließen sich ihr aber nicht an. Matt Damon erklärte dazu gegenüber ‚E! News‘: „Ich verstehe es vollkommen. Vor allem nach dem, was in der letzten Zeit passiert ist, leuchtet es mir ein, dass man nun keine Pistole auf einem Filmplakat sehen möchte. Ich mache ihr da überhaupt keine Vorwürfe.“

Die Pistole sei auf dem Poster aber gerechtfertigt, schließlich renne Jason Bourne in dem Film auch mit einer herum.

Matt Damon und das Problem "Waffe auf dem Poster"

Julia Stiles schloss sich ihrem Kollegen an und erläuterte: „Offensichtlich gibt es viel Gewalt auf dieser Welt und der Zustand in den USA derzeit ist furchterregend, aber der Film glorifiziert Gewalt nicht oder vermittelt gar die Idee, dass es heldenhaft ist, gewalttätig zu sein. Das Gegenteil ist der Fall.“ Deshalb wird zumindest das amerikanische Poster zum Film, auch in Hinblick auf die Kunstfreiheit, wohl so bleiben, wie es ist.

Fotos: Universal Pictures/Walterscheidt