Freitag, 22. Juli 2016, 7:57 Uhr

Kirsten Dunst macht jetzt was ganz anderes

Kirsten Dunst kann auch ganz anders. Die Schauspielerin wird ihr Regiedebüt geben, in dem die ‚The Bell Jar‘ von Sylvia Plath verfilmt. Das Buch handelt von einer jungen Frau, die an Depressionen erkrankt.

Kirsten Dunst macht jetzt was ganz anderes

Bei dem Buch handelt es sich um ein Stück Weltliteratur, das in der Mitte des 20. Jahrhunderts von Sylvia Plath geschrieben wurde. Plath schildert darin den Verfall einer jungen Frau, die an Depressionen erkrankt und sich im Leben nicht mehr zurechtfinden kann. ‚The Bell Jar‘ gilt bis heute als das Buch schlechthin über Depressionen. Plath brachte sich nach dem Verfassen um.

Dunst, die sich auf unerem Foto umständlich aus einer zu engen Parklücke quält (köstlich zu beobachten!), scheint dafür die perfekte Wahl als Regisseurin zu sein – immerhin spielte sie bereits in ‚The Virgin Suicides‘, in Lars von Triers Depressionstragödie ‚Melancholia‘ und geht auch selbst offen mit der Krankheit um, die sie einst plagte. Allerdings wird Dunst, wie die amerikanische ‚Deadline‘ berichtet, nicht selbst die Hauptrolle übernehmen, sondern nur Regie führen. Als Schauspielerin ist bereits Dakota Fanning verpflichtet worden.

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Dunst hat bereits mehrere Kurzfilme inszeniert, wird hier allerdings ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin geben. ‚The Bell Jar‘ wurde bereits 1979 verfilmt, der Streifen verschwand aber schnell wieder vom Radar. Fanning wird auch demnächst in der ‚American Pastoral‘ zu sehen sein und zieht damit eine Parallele, denn auch ‚American Pastoral‘ ist eine Literaturverfilmung und auch von einem Debütanten inszeniert worden, der eigentlich Schauspieler ist: Ewan McGregor. Wann ‚The Bell Jar‘ in die Kinos kommt, ist noch unklar.

Foto: WENN.com