Samstag, 23. Juli 2016, 12:25 Uhr

Revolverheld über ein großes Problem

Die Bremer Band Revolverheld ist überzeugt, dass „es wichtig ist, dass Musiker eine Meinung haben“, wie Schlagzeuger Jakob Sinn im Interview mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagsausgabe) erklärte.

Revolverheld über ein großes Problem

Besonders die aktuelle Situation hat die vier Hamburger zum Nachdenken gebracht. „Es ist ein großes Problem, dass Rassismus wieder salonfähig zu sein scheint und das einfach viele Leute mit ihren Ängsten um die Ecke kommen und diese auf kleine Minderheiten projizieren“, sagt Sänger Johannes Strate in dem aktuellen Interview. Selbst will die Band in seinen Songs aber nicht politischer werden, „natürlich gehören auch politische Songs auf die Bühne, aber dafür wären Revolverheld die falschen“, so Strate weiter.

Revolverheld werden neben Lena Meyer-Landrut am 3. September auf der ‚Glossycon‘, Europas bisher größter Beauty-Convention, auftreten.

Das Quartett macht schon seit 2002 gemeinsam Musik. 2005 gelang der Band mit der Single ‚Die Welt steht still‘ der Durchbruch. Insgesamt vier Alben haben Revolverheld veröffentlicht und dabei mehrfach Edel-Metall geholt. In Bremen genießen die Musiker auch deswegen Legenden-Status, weil sie 2014 den Bundesvision Song Contest für sich und das kleinste Bundesland entscheiden konnten. Einen ganz besonders guten Ruf bei ihren Fans genießen die Musiker um Sänger Johannes Strate für ihre Live-Performances.

Foto: Tim Kramer/SonyMusic